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Vergleich Allradsportler: Audi R8 4.2 FSI gegen Porsche 911 Carrera

Vier-Kampf

Fahrkomfort

Sensibel ansprechende Federelemente bilden nicht nur die Grundlage für eine gute Fahrdynamik, sondern auch die Basis für guten Komfort – so wie es bei R8 und 911 der Fall ist. Das feinfühlige Ansprechverhalten des 4S, den Porsche serienmäßig mit adaptiven Dämpfern bestückt, demonstriert dies ausgesprochen überzeugend. Lediglich Querfugen absolviert er recht trocken, jedoch niemals übertrieben hart. Audi verlangt einen Extra-Obolus für die einstellbaren Dämpfer (1780 Euro). Dennoch bleibt die Grundabstimmung des Audi R8 gegenüber dem Porsche 911 eine Spur straffer.

Die Sitze der beiden deutschen Sportler zeigen, dass der Spagat zwischen Komfort und Seitenhalt durchaus möglich ist. Weniger optimal gelungen ist das im direkten Bezug zum herrlich arrangierten V8-Klangteppich des Audi synthetische und zudem teilweise anstrengend laute Arbeitsgeräusch des Boxers im 911-Heck.

FahrkomfortMax. PunktePorsche 911 Carrera 4S PDKAudi R8 4.2 FSI quattro S tronic
Sitzkomfort vorn150139138
Sitzkomfort hinten10050
Ergonomie150130127
Innengeräusche501317
Geräuscheindruck1005055
Klimatisierung503734
Federung leer200116112
Federung beladen200114112
Kapitelbewertung1000604595
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Motor & Getriebe

Der mitunter brummige Unterton des flachen Sechszylinders endet allerdings, sobald der Boxer richtig gefordert wird. Während der sonore Audi-V8 schon aus dem Drehzahlkeller mit fülligem Drehmoment vorwärts drückt, fordert der bei geringer Kurbelwellenrotation etwas lethargische Boxer hohe Drehzahlen regelrecht ein. Deutlich früher als im Audi schaltet daher auch das Doppelkupplungsgetriebe im Sportmodus einen Gang herunter. Denn erst oberhalb von 4000 Touren kommt der Schwabe richtig in Fahrt. Am roten Bereich passt dann aber alles perfekt zusammen. Allerdings ist der kleine Vorsprung, den der leichtere 911 bis Tempo 200 herausfährt, gering. Denn auch die Antriebseinheit des R8 mit neuem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe bringt die 430 PS nahezu perfekt auf den Asphalt. Der größte Unterschied zeigt sich an der Zapfsäule. Während der Porsche- Sechszylinder mit 11,7 Litern auf 100 km auskommt, zerstäubt die Direkteinspritzung des Audi mit 14,2 Litern eindeutig zu viel.

Motor und getriebeMax. PunktePorsche 911 Carrera 4S PDKAudi R8 4.2 FSI quattro S tronic
Beschleunigung150143143
Elastizität100--
Höchstgeschwindigkeit150125128
Getriebeabstufung1009480
Kraftentfaltung504345
Laufkultur1008683
Verbrauch325159112
Reichweite25108
Kapitelbewertung1000660599
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Porsche 911 Carrera 4S PDK

PS/KW 400/294

0-100 km/h in 3.90s

Allradantrieb, permanent, 7-Gang Doppelkupplung, automatisiert

Spitze 297 km/h

Preis 124.595,00 €

Audi R8 4.2 FSI quattro S tronic

PS/KW 430/316

0-100 km/h in 4.00s

Allradantrieb, permanent, 7-Gang Doppelkupplung, automatisiert

Spitze 300 km/h

Preis 121.190,00 €