26.02.2013
Vergleich: Audi A8 3.0 TDI clean diesel quattro gegen BMW 730d
Saubere Sache
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Audi A8 3.0 TDI clean diesel quattro
Audi: sauber verarbeiteter Innenraum. Das Navi kostet 2900 Euro |
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BMW 730d
BMW: übersichtliches Cockpit mit Navi (2760 Euro). Großes Display |
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Audi A8 3.0 TDI clean diesel quattro
Kameras sorgen beim Audi A8 für komplette Rundum-Sicht (1220 Euro) |
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Audi A8 3.0 TDI clean diesel quattro
Schreiben mit Fingerwisch im MMI-System von Audi |
Öko-Duell im Segment der Luxusklasse: Audi A8 und BMW 7er erfüllen mit ihren Drei-Liter-Dieseln schon die Euro-6-Norm. Teil V des Markenvergleiches zwischen Ingolstadt und München
BMW vor Audi: 7er und A8 sind in Deutschland Marktführer in der Luxusklasse. Besonders die kräftigen Sechszylinder-Diesel haben es der zahlungskräftigen Kundschaft angetan. A8 3.0 TDI und BMW 730d sind beide 250 km/h schnell, sparsam und erfüllen gegen Aufpreis schon jetzt die kommende strenge Euro-6-Abgasnorm. Vorteil Audi: Der Ingolstädter geht als einziger mit serienmäßigem Allradantrieb ins Rennen.
Damit ist er dem BMW in der Traktion zwar überlegen, einen entscheidenden Vorsprung im Handling kann er aber nicht herausfahren: Auch der 7er ist mit der optionalen Integral-Aktivlenkung (1950 Euro) ein sehr handliches und sicheres Auto. Beim Bremsen übertrumpft er sogar den Audi mit rund 33 Metern aus Tempo 100 bis zum Stillstand. Allerdings war der 7er beim Test mit optionaler breiter Mischbereifung für 2600 Euro ausgestattet.
VERBRAUCHSVORTEIL FÜR DEN BMW
Zudem hat BMW beim Facelift im Herbst 2012 offenbar vieles richtig gemacht: Bei den Fahrleistungen und vor allem beim Verbrauch lässt der Münchener seinen Konkurrenten deutlich hinter sich. In puncto Fahrwerk haben die Techniker besonders der luftgefederten Hinterachse den erforderlichen Feinschliff angedeihen lassen, bei der Verarbeitung kommt BMW aber nach wie vor nicht an den herausragenden Standard von Audi heran.
Das Platzangebot ist in beiden Luxuslinern sehr gut, in der zweiten Reihe bietet der BMW jedoch die etwas üppigere Kopffreiheit. Bei Bedienung und Fahrkomfort liegen beide Kandidaten in etwa auf einem Niveau. Die Triebwerke arbeiten relativ leise und kultiviert, der Geräuschpegel ist auch bei hohem Tempo hier wie dort niedrig. Fast Gleichstand herrscht zudem bei der Sicherheitsausstattung. Der BMW lässt sich aber als einziger mit einem sinnvollen Head-up-Display (1390 Euro) ausrüsten, das wichtige Infos für Navigation, Verkehrszeichen und Tempo auf die Frontscheibe projiziert.
Ansonsten gilt: Für Geld gibt es bei beiden Limousinen fast alles, was das Herz begehrt - vom Nachtsichtassistenten bis zur Kühlbox oder dem drahtlosen Internetzugang. Beim ausstattungsbereinigten Grundpreis und der Wartung (fünf Jahre oder 100.000 km kostenlos) ist der 7er im Vergleich zum A8 jedoch im Vorteil.
Klaus Uckrow












