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Audi A7 und Porsche Panamera im Vergleichstest

Sportcoupés im Vergleichstest

Fahrkomfort

Mit ihren Luftfederungen (Audi: adaptive air suspension, 1950 Euro, Porsche: adaptive Luftfederung: 3499 Euro) möchten sich beide um ihre Langstreckenqualitäten verdient machen. Das gelingt dem A7 besser als dem Panamera, denn er reagiert vor allem auf schlechten Straßen leer wie beladen deutlich geschmeidiger auf Bodenunebenheiten. Der Porsche spricht ebenfalls recht sensibel an, kurze Bodenwellen führen bei ihm aber zu heftigen Ausfederbewegungen. Die 20-Zoll-Räder (ab 2856 Euro) verursachen nicht nur laute Abrollgeräusche, sondern leiten auch so manches Schlagloch bis ins Sitzfleisch weiter. Apropos Sitzfleisch. Dies wird vorn im Audi, hinten im Porsche besser gebettet. Aus ergonomischer Sicht hätten die Türablagen im Panamera etwas größer und seine Ladekante etwas niedriger ausfallen dürfen.

FahrkomfortMax. PunkteAudi A7 Sportback 3.0 TFSI quattroPorsche Panamera 4
Sitzkomfort vorn150133130
Sitzkomfort hinten1008485
Ergonomie150122111
Innengeräusche503829
Geräuscheindruck1007674
Klimatisierung504747
Federung leer200178172
Federung beladen200170165
Kapitelbewertung1000848813
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Motor & Getriebe

Ihre jeweils 300 PS holen beide aus V6-Benzin-Direkteinspritzern. Audi lässt es bei drei Liter Hubraum bewenden, setzt aber einen Kompressor ein. Der Panamera-V6 ist ein klassischer Sauger, der gegenüber dem A7-Aggregat auf dem Papier zwar 0,6 Liter mehr Hubraum, aber weniger Zugkraft aufweist: Seine 400 Nm Maximal-Drehmoment liegen erst bei 3750 /min an, während der Audi-Motor 440 Nm zwischen 2900/min und 4500/min bereit stellt. Im Alltag kommt das etwas spontaner ansprechende Audi-Triebwerk auch besser aus dem Drehzahlkeller. Beim Standard-Sprint von null auf 100 km/h liegen beide fast gleich auf (Audi: 5,7 Porsche 5,8 Sekunden), bis zur 200-km/h-Marke hat der A7 dem Panamera bereits 3,1 Sekunden abgeluchst. Audi nimmt den A7 bei 250 km/h an die Leine, der Porsche hat freien Auslauf und schafft 257 km/h.

An der Tankstelle kristallisieren sich bei beiden mit Start-Stopp-Automatik ausgerüsteten Kandidaten kaum Unterschiede heraus: 12,3 Liter Super beträgt der Testverbrauch des Kompressor-Audi, 12,4 Liter teures Super Plus verbrennt der Saugmotor-Porsche.

Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe des Audi wechselt die Gänge jederzeit blitzschnell und recht sanft, das Porsche-Pendant informiert die Insassen dagegen auf den ersten Metern nach dem Kaltstart mitunter mit deutlich wahrnehmbareren Schaltrucken über die Fahrstufenwechsel.

Motor und getriebeMax. PunkteAudi A7 Sportback 3.0 TFSI quattroPorsche Panamera 4
Beschleunigung150134133
Elastizität100--
Höchstgeschwindigkeit1509096
Getriebeabstufung1009694
Kraftentfaltung504139
Laufkultur1008181
Verbrauch325148146
Reichweite25911
Kapitelbewertung1000599600
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Audi A7 Sportback 3.0 TFSI quattro

PS/KW 299/220

0-100 km/h in 5.70s

Allradantrieb, permanent, 7-Gang-Doppelkupplung

Spitze 250 km/h

Preis 58.600,00 €

Porsche Panamera 4

PS/KW 299/220

0-100 km/h in 5.80s

Allradantrieb, permanent, 7-Gang-Doppelkupplung

Spitze 257 km/h

Preis 84.110,00 €