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Kompaktklasse-Test: Audi A3 Sportback und BMW 118i

BMW 118i - Audi A3 Sportback 1.8 TFSI

Fahrkomfort

Ausgerüstet mit dem ab November erhältlichen adaptiven Fahrwerk (1100 Euro), das über den serienmäßigen „Fahrerlebnisschalter“ die Wahl zwischen Sport und Komfort lässt, zeigt sich der 118i auf welligem Asphalt nicht nur ausgesprochen schluckfreudig. Auch die leichte Unruhe, die das alte Modell speziell auf nicht ganz topfebenen Autobahnstücken an den Tag legte, ist einer deutlich satteren Straßenlage gewichen. Der Neue liegt wiein Brett. Auf Schlaglochpisten zeigt der Audi aber speziell im beladenen Zustand etwas größere Dämpfungsreserven und weniger große Ausfederbewegungen. Hier neigt der 1er auch etwas zum Poltern, was zum Teil auf das Konto der üppigen 18-Zoll-Mischbereifung gehen dürfte (2300 Euro).

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Auf den vorderen Sportsitzen (580 Euro) freuen sich die BMW-Passagiere über ausziehbare Schenkelauflagen, im Fond dagegen geht es im Audi komfortabler zu, denn hier reisen die Insassen mit weniger stark angewinkelten Beinen als im 1er.

Für das Wohlbefinden an Bord sorgen die Münchner darüber hinaus mit einer serienmäßigen Klimaanlage, die sich die Ingolstädter selbstbewusst mit immerhin noch 1425 Euro extra honorieren lassen.

FahrkomfortMax. PunkteBMW 118iAudi A3 Sportback 1.8 TFSI
Sitzkomfort vorn150134130
Sitzkomfort hinten1006267
Ergonomie150128128
Innengeräusche503234
Geräuscheindruck1006969
Klimatisierung503424
Federung leer200131129
Federung beladen200128130
Kapitelbewertung1000718711
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Motor & Getriebe

Die Zeiten der Vierzylinder-Saugmotoren sind im 1er passé. Statt eines 2,0-Liter-Aggregats wie früher kommt nun ein 1,6-Liter- Turbo mit 170 PS zum Einsatz. Audi setzt dagegen auf mehr Hubraum (1,8 Liter), aber ebenfalls auf Turboaufladung, dank derer 160 PS abgerufen werden können. Mit 250 Nm Maximal-Drehmoment bewegen sich beide in Sachen Durchzugskraft auf Turbodiesel-Niveau, zumal die Werte jeweils zwischen 1500 und 4500 Umdrehungen anliegen.

Entsprechend gehen die Triebwerke spontan ansprechend und mit Druck aus dem Keller zu Werke und wirken auch bei hohen Drehzahlen recht lebhaft. An der Laufkultur gibt es hier wie dort ebenfalls nichts auszusetzen.

Im BMW 1er beeinflusst der „Fahrerlebnisschalter“ die Gaspedalkennlinien und bietet mit der ECO PRO-Funktion zudem die Möglichkeit, spritsparend zu fahren – oder aber mit den Modi „Comfort“, „Sport“ und „Sport+“ mehr oder weniger engagiert unterwegs zu sein. Die Fahrleistungen jedenfalls reichen dazu völlig aus, wie der Sprint von null auf 100 km/h in 7,7 Sekunden (Audi: 7,8) und 225 km/h Spitze belegen (Audi: 222 km/h). Beim Testverbrauch steht der mit dem perfekt gestuften Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstete Audi A3 Sportback 1.8 TFSI (1750 Euro) mit 8,0 Litern um 0,4 Liter besser da als der BMW mit manuellem Sechsgang-Getriebe. Im 1er arbeitet dafür serienmäßig ein Start-Stopp-System.

Motor und getriebeMax. PunkteBMW 118iAudi A3 Sportback 1.8 TFSI
Beschleunigung150119118
Elastizität100--
Höchstgeschwindigkeit1507269
Getriebeabstufung1008692
Kraftentfaltung503838
Laufkultur1007171
Verbrauch325222230
Reichweite251012
Kapitelbewertung1000618630
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

BMW 118i

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 7.70s

Hinterrad, 6 Gang manuell

Spitze 225 km/h

Preis 26.750,00 €

Audi A3 Sportback 1.8 TFSI

PS/KW 160/118

0-100 km/h in 7.80s

Vorderrad, 7-Gang-Doppelkupplung

Spitze 222 km/h

Preis 27.600,00 €