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Abarth 500C und Renault Wind 1.6 16V im Vergleichstest

Abarth 500C und Renault Wind 1.6 16V 130

Der Sommer kann kommen: Mit dem Abarth 500C und dem Renault Wind 1.6 16 V stehen zwei individuell designte, flotte Cabriolets parat

Wer sagt denn, dass vergnügliches Cabrio-Fahren teuer sein muss? Wer sich unter den Kleinwagen umsieht, findet bei Fiat und Renault zwei Vertreter der 20.000-Euro-Klasse, die nicht nur mit ihrem extrovertierten Design Aufsehen erregen, sondern auch über deutlich mehr Leistung verfügen als üblich.

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Für Italien tritt der Abarth 500C an, der mit seinem Retro-Charme Anhänger der Sturmfrisur für sich gewinnen möchte. Frankreich schickt den Renault Wind ins Rennen, dem die Herzen der Cabrio-Fahrer ob seines gewöhnungsbedürftigen Designs nicht ganz so leicht zufliegen dürften.

Ob er dieses Handicap mit Hilfe anderer Qualitäten wettmachen kann, klärt der Vergleichstest der beiden offenen Kleinwagen: Abarth verlangt für seine kleine Knutschkugel mit faltbarem Stoffverdeck und 140 Turbo-PS 21.200 Euro, Renault ruft für den 133 PS leistenden Wind mit Metallklappdach günstigere 18.300 Euro auf.

Karosserie

Fiat verwendet ein faltbares Stoffdach, das den Bereich zwischen den Dachholmen für den Blick gen Himmel freigibt. Damit ist der offene Cinquecento zwar kein lupenreines Cabrio, entschädigt dafür aber mit einer hohen Karosseriesteifigkeit. Der Nachteil dieser Konstruktion: Öffnet man das Dach vollständig, nimmt das zusammengefaltete Verdeck den Platz der Heckscheibe ein, die Sicht nach hinten fällt dementsprechend schlecht aus. Immerhin verfügt der 500er serienmäßig über Parksensoren in der Heckschürze.

Die sollten Wind-Käufer auf jeden Fall ordern, da die Übersichtlichkeit nach hinten im Renault aufgrund der kleinen Heckscheibe und der massiven Dachholme die Note mangelhaft verdient. Nach vorn stehen die schrägen A-Säulen dem ungestörten Blick im Weg. Benötigt der Fiat schon schnelle 18 Sekunden, um das Stoffverdeck zusammenzufalten, so kann der Renault diese Zeit locker unterbieten. Ist das Dach von innen entriegelt, klappt es in flotten zwölf Sekunden nach hinten und verschwindet unter einer Abdeckung.

Bei beiden Konstruktionen bleibt der Gepäckraum, der im Fall des Wind mit 270 Litern deutlich größer ausfällt als das winzige Ladeabteil des 500C (180 Liter), auch im geöffneten Zustand erhalten. Während beim Fiat eine winzige Kofferraumöffnung das Beladen erschwert, stehen beim Wind zwei massive Streben im Weg, die ihn verwindungssteifer machen. Dass der Franzose die Karosseriewertung letztendlich mit so großem Abstand verliert, liegt neben den fehlenden Rücksitzen auch an seiner recht kargen Sicherheitsausstattung.

KarosserieMax. PunkteAbarth 500 CRenault Wind 1.6 16V 130
Raumangebot vorn1005054
Raumangebot hinten100350
Übersichtlichkeit703822
Bedienung/ Funktion1007075
Kofferraumvolumen100414
Variabilität100105
Zuladung/ Anhängelast80134
Sicherheit1508355
Qualität/ Verarbeitung200122112
Kapitelbewertung1000425341
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Abarth 500 C

PS/KW 140/103

0-100 km/h in 8.50s

Vorderrad, 5 Gang Automatik

Spitze 205 km/h

Preis 21.200,00 €

Renault Wind 1.6 16V 130

PS/KW 133/98

0-100 km/h in 9.30s

Vorderrad, 5 Gang manuell

Spitze 201 km/h

Preis 18.300,00 €