Kompakt-Hybrid Lexus CT 200h debütiert auf den Genfer Autosalon 2010
Kompakt, edel, Hybrid
Kompakt, edel, Hybrid: Der Lexus CT 200h sieht nicht nach Verzicht aus, ist vielmehr die Vollfettstufe unter den kompakten Hybriden
Optisch bemüht sich der erste Kompakte von Lexus um Normalität. Die 4,32 Meter lange Karosserie ist dezent dynamisch gestaltet, steht mit 1,76 Meter Breite und 1,43 Meter Höhe satt auf der Straße und ist weder schockierend anders noch ein völliger Langweiler. Doch wie das h andeutet, steckt unter dem Blech ein Hybridantrieb – nicht der erste in der Kompaktklasse, doch der erste mit Premium-Anspruch.
Damit unterscheidet sich der Lexus von Honda Insight und Toyota Prius, die schon optisch Aerodynamik und geringen Verbrauch versprechen. Lexus hingegen will Interessenten von Audi A3 und BMW 1er anlocken – Publikum, das nach einem schicken, fahraktiven Automobil sucht.
Wie viel Leistung die beiden Motoren – ein 1,8-Liter-Benziner und eine E-Maschine – abgeben, verrät Lexus noch nicht. Doch die Kraft soll auf dem Niveau eines Zweiliter-Benziners liegen, das wären 150 bis 170 PS.
Gleichzeitig versprechen die Japaner den niedrigsten CO2-Ausstoß der Klasse. Plattform samt Hinterachse hat Lexus neu entwickelt, um sanften Fahrkomfort und knackiges Handling zu erreichen. Eine Doppelquerlenker-Konstruktion führt die Hinterachse, vorne sind die Räder an McPherson-Federbeinen aufgehängt. Der Fahrer kann aus vier Fahrmodi wählen – je nachdem, ob es sportlich zur Sache gehen soll oder eher sparsames Gleiten gefragt ist.
Im EV-Modus kann der Lexus CT 200h bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h auch rein elektrisch fahren. „Eco“ und „Normal“ sind auf geringen Verbrauch und niedrige Geräusche optimiert, in Eco werden Antrieb und Klimaanlage zusätzlich auf niedrigen Verbrauch hin getrimmt. In „Sport“ wechselt die Armaturenbeleuchtung auf Rot, der Hybridanzeiger wird zum Drehzahlmesser.
Hier steht die maximale Kraft zur Verfügung, das Gaspedal reagiert spontaner auf die Befehle des Fahrers. Premiere hat der neue Kompakte am 4. März auf dem Genfer Autosalon, auf den Markt kommt er Ende des Jahres. Andreas Of
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