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Tesla Model S: Tuningbolide von will.i.am

Ein Raumschiff von Tesla

Dieses abgefahrene Tesla Model S hätten sich die Macher von Zurück in die Zukunft nicht besser ausdenken können. Sänger will.i.am zoomt mit dem Raumschiff durch Los Angeles.

Mit seinem Rapper-Mobil auf DeLorean-Basis bewies The-Black-Eyed-Peas-Sänger will.i.am schon einmal seine Nähe zur "Zurück in die Zukunft"-Triologie. Mit seinem neuen, zur fliegenden Untertasse umgebauten Tesla Model S aber könnte will.i.am sofort am Dreiteiler mitwirken. Die Macher des Kino-Blockbusters hätten sich das Bodykit des Tesla auch nicht besser ausdenken können: Kaum ein Teil des Tesla Model S blieb unangetastet. Das Breitbaukit zieht und zerrt den Tesla in jeder Hinsicht ins Extreme – tiefer, breiter und flacher kommt das Model S daher. In den dicken Backen machen sich speichenlose, schwarz lackierte Felgen breit, wie sie in Deutschland nie TÜV erhielten. Ob sie sich wie im Filmoriginal einklappen lassen? Hinzu kommen eigenartig undurchsichtige, über das komplette Tesla-Heck verlaufende Rückleuchten und tiefschwarze Scheiben rundum. Technische Daten zum Raumschiff-Tesla sind leider nicht bekannt, fliegen aber kann es sicher nicht. In der Serie leistet das Elektroauto je nach Ausstattung 320 bis 469 PS und leistet 440 bis hin zu brutalen 967 Newtonmeter Drehmoment. In der Topversion P90D zoomt sich das Tesla Model S in nur 3,3 Sekunden von 0 auf 100. Auch wer den Umbau zu verantworten hat, ist uns nicht bekannt. Doch liegt bei will.i.ams automobiler Vergangenheit durchaus nahe, dass West Coast Customs seine Finger im Spiel hatte.

Bildergalerie: will.i.am's abgespacestes Tesla Model S

Baute West Coast Customs den Tesla um?

Die Jungs von West Coast Customs unter Chef Ryan Friedlinghaus haben nämlich auch schon zwei andere Projekte für will.i.am auf vier Räder gestellt. So sollte ein 700.000 Dollar schwerer Prototyp auf DeLorean-Basis der Auftakt für eine Serienproduktion im östlichen Los Angeles sein. Die Grundkarosse vom DeLorean DMC 12 und Teile von einem Dodge Challenger ergeben mit der schrägen Fantasie von will.i.am einen GFK-Bomber, der seinesgleichen sucht. LED Scheinwerfer an der Front und 20-Zoll-Felgen unter dem zwölfteiligen Bodykit vollenden die Symbiose aus Vergangenheit und Moderne. Doch ist es um will.i.ams Produktions-Pläne und das Einzelstück ruhig geworden. Dafür fiel will.i.am mit einem bis zur Unkenntlichkeit umgebauten, 1958er VW Käfer auf. Der 900.000-US-Dollar-Umbau begann 2009 und zog sich über Jahre hin. Ursprünglich war Austin Weiss von The Garage mit der Radikalkur am Käfer beauftragt. Doch nachdem sich die Verwandlung des kreuzbraven Käfers zum turbobefeuerten V8-Monster mit Bentley-Grill und Selbstmörder-Türen in die Länge zog, vollendete schließlich West Coast Customs das Käfer-Projekt.

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Alexander Koch