Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

VW-Skandal: Neue Köpfe für den Vorstand

Neue Köpfe bei Volkswagen

Auf den Vorstands-Positionen des VW-Konzerns bleibt fast nichts wie es war. Wir zeigen die aussichtsreichsten Kandidaten für die frei werdenden Posten bei Volkswagen und den Tochtermarken.

Die Folgen des VW Diesel-Skandals sind noch lange nicht endgültig absehbar, schon heute wird es aber große Änderungen im Vorstand des Konzerns und seiner Marken geben. Der Aufsichtsrat tagt und wird am Nachmittag Ergebnisse verkünden, der nicht nur die betroffenen Personen mit Spannung entgegensehen. Den Platz an der Spitze wird der bisherige Porsche-Chef Matthias Müller von Martin Winterkorn übernehmen, aber auch auf einigen anderen Positionen müssen die Wolfsburger neue Köpfe positionieren. Bereits sicher sind die Rücktritte von Ulrich Hackenberg, Heinz-Jakob Neußer und Wolfgang Hatz, es könnten aber noch mehr Vorstände von der umfassenden Umstrukturierung betroffen sein.

Große personelle Veränderungen bei VW

Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem bisherigen Skoda-Chef Winfried Vahland zu, der nach AUTO ZEITUNG-Informationen neuer VW Nordamerika-Chef wird. Der derzeit scharfer Kritik ausgesetzte Michael Horn bleibt zwar US-Chef von Volkswagen, wird aber künftig an Vahland berichten. Nachfolger von Winfried Vahland bei Skoda könnte Eckhard Scholz werden, der Manager ist bisher für die VW Nutzfahrzeuge verantwortlich.

Bildergalerie starten: Neue Vorstände im VW-Konzern

Den durch den Wechsel von Matthias Müller an die VW-Spitze frei werdenden Platz bei Porsche soll der aktuelle Bugatti- und Bentley-Chef Wolfgang Dürheimer trotz anderslautender Gerüchte nach aktuellem Stand nicht einnehmen. Welche Rolle Skoda-Entwicklungsvorstand Frank Welsch und Matthias Rabe, Seat-Vorstand für Forschung und Entwicklung, in der aktuellen Situation spielen, erfahren Sie in unserer Bildergalerie. Unterdessen wurde bekannt, dass Martin Winterkorn trotz seines Rücktritts als VW-Vorstand gerne Vorstandsvorsitzender der Porsche Automobil Holding S.E. bleiben möchte – ob der Aufsichtsrat hier mitspielt, bleibt aber abzuwarten.

Technischer Hintergrund: Darum geht es im VW-Skandal

Benny Hiltscher