Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

VW Passat/Skoda Superb: Rückruf (2016)

Mit Motorproblem in die Werkstatt

Als hätte der Volkswagen-Konzern nicht schon genug Probleme: Jetzt müssen auch noch 177.000 VW Passat und 25.000 Skoda Superb in die Werkstatt zurückgerufen werden. Grund ist eine lose Steckverbindung, die zum Ausfall des Motors führen könnte.

Volkswagen kämpft momentan an vielen Fronten. Mitten im Abgasskandal müssen die Wolfsburger 2016 eine weitere Rückrufaktion starten: Laut eines VW-Pressesprechers müssen weltweit etwa 177.000 Passat in die Werkstatt gerufen werden, da eine potenziell lose Steckverbindung in der Zentralelektrik dafür sorgen könnte, dass der Motor ausfällt. Betroffen sind die Produktionszeiträume März 2014 bis Februar 2016. Neben dem Motor könnte auch noch das Licht ausfallen und es kommt möglicherweise zu Leistungsabfällen bei Servolenkung und Bremskraftverstärker. Letztere Einbußen seien jedoch nicht sicherheitsrelevant, so VW. Informiert werden betroffene Fahrzeughalter zeitnah per Post. Wer mit seinem Passat in die Werkstatt fährt, muss ihn für die Korrektur nicht stehen lassen, da das Überprüfen der Steckverbindung nur etwa 20 Minuten dauere.

Neben VW Passat auch Skoda Superb vom Rückruf betroffen

Nach Angaben von Volkswagen seien in Verbindung mit der vorliegenden Problematik keine Unfälle bekannt. Das Online-Portal kfz-betrieb.vogel.de berichtet weiterhin von 25.000 Skoda Superb, die mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben. Davon entfielen 6000 Autos auf Deutschland. Wie viele Passat hierzulande betroffen sind, ist nicht bekannt. Mehr zum Thema: RAV4 mit defekten Gurten

Bildergalerie: VW Passat/Sokda Superb Rückruf (2016)