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Sportliche SUV: Kandidaten für den Nürburgring

Mit zwei Tonnen durch die Hölle

Normalerweise parken BMW X6 M, Range Rover Sport SVR oder Porsche Cayenne Turbo vor den teuersten Shops in der City. Wir würden sie gerne durch die Grüne Hölle jagen!

Beim bald startenden Bentayga spricht Bentley ganz unverhohlen vom "stärksten SUV der Welt". Mit 608 PS hängt das britische Luxus-SUV auf dem Leistungsprüfstand zwar die Verbrenner BMW X6 M, Jeep Grand Cherokee SRT8, Mercedes-AMG GLE 63 S und Porsche Cayenne Turbo S ab, doch das kommende Tesla Model X stellt den Power-Anspruch der Gentlemen aus Crewe mit seinen 762 PS Systemleistung zumindest in Frage. Was diese Power-SUV vereint? Sie wären alle tauglich für die härteste Rennstrecke der Welt: die Nürburgring-Nordschleife.

Fahrleistungen und Daten: Sieben SUV für den Nürburgring

Der BMW X6 M fegt in 8:20 über den Ring

Seit dem Aufkommen der potenten Bullen, ist die Grüne Hölle nicht mehr nur für Supersportwagen – und solche die es gerne wären –, reserviert. Im Test der AUTO ZEITUNG Sports & Luxury Cars fegte der 575 PS starke BMW X6 M in 8:20 Minuten über den Ring und setzte damit eine herbe Duftmarke. Unbestätigt ist die Zeit des Range Rover Sport SVR, der trotz 25 PS weniger Leistung, das bayerische SUV-Coupé um 5 Sekunden unterbieten soll. Glaubt man den Gerüchten, kann der Porsche Cayenne Turbo S über diese Gurkenzeiten nur schmunzeln. Eine Zeit von knapp unter acht Minuten wird kolportiert.

Zu den kommenden Leistungsgiganten Bentley Bentayga und Tesla Model X gibt es noch keine Gerüchte, Mythen oder sagenhaften Rekordzeiten auf der Nürburgring-Nordschleife. Zwar sind sie nicht so knackig abgestimmt wie der BMW, der Range oder der Cayenne, doch im nicht unbedingt für seine Sportlichkeit bekannten SUV-Segment zählen sie zu den ersten Garanten auf eine respektable Rundenzeit. Gleiches gilt natürlich für das brandneue Mercedes-AMG GLE 63 S Coupé, das im ersten Test der AUTO ZEITUNG gegen den BMW X6 M zwar den Kürzeren zog, doch mit seinem 585 PS starken V8-Biturbo und einer aberwitzigen Querdynamik ausreichend Rüstzeug für die Grüne Hölle mitbringt. Der Jeep Grand Cherokee SRT8 fährt mit "nur" 468 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dem Feld zwar hinterher, doch tauglich für die Nordschleife ist auch er.

Vergleich: BMW X6 M vs. Mercedes-AMG GLE 63 S Coupé

Michael Gorissen