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VW Beetle: Tuning von Sidney Industries

Beetle im Magnus-Walker-Style

Sidney Hoffmann hat sich einen neuen VW Beetle unter den Nagel gerissen. Der kultige Krabbler erhält jetzt in den Hallen von Sidney Industries seinen ganz speziellen SIIND-Look. Magnus Walker könnte dabei als Vorbild dienen.

Wenn sich Sidney Hoffmann einen VW Beetle in die Werkstatt von Sidney Industries holt, dann kann man auf das Ergebnis schon mal neugierig werden. Und wenn dann auch noch niemand geringeres als der kalifornische Porsche-Papst Magnus Walker Pate steht, dann darf man vom vollendeten Tuningwerk einiges erwarten. Derzeit befindet sich der VW Beetle noch in der Mache, ist also quasi ein lebendes Projekt, wie es Sidney Hoffmann ausdrückt. So richtig weiß er nämlich selbst noch nicht, wie der VW Beetle am Ende aussehen wird, sicher ist nur, dass eine Prise Magnus Walker und ein Schuss Eigenständigkeit am Ende dem Projekt seinen ganz eigenen Note geben werden. Das heißt zum Beispiel, dass im Stil des sogenannten "Ratten-Tunings" etwas willkürlich Schrottteile verbaut werden. Motto: "Was man halt so rumliegen hat!" Mehr zum Thema: J.P.'s BMW M4 aufgebrochen

Bildergalerie starten: Sidney Hoffmanns VW Beetle

Sidneys alter Beetle wird verkauft (Video):

 

Sidney Industriest trimmt VW Beetle auf Tuning-Ratte

Der VW Beetle von Sidney Industries wird also kein Hochglanz-Projekt, sondern eher einen auf "gebraucht" machen – absichtlich zugefügte Dellen, Schrammen und Rostlack inklusive. Da werden dann auch schon mal die Oberflächen mit einer Bürste für Bremstöpfe (!) aufgeraut oder dicke Streifen Gaffa-Tape verklebt. Einige Sidney-Fans erinnert die so zustande gekommene Farbgebung an einen Pokéball und auch ansonsten wird der VW Beetle im "used look" kontrovers diskutiert. Während die einen den Käfer als große Kunst feiern, sehen andere in der dahinterstehenden Tuning-Philosophie nicht mehr als Schrott und fragen sich, wieso man absichtlich neue Anbauteile gegen gebrauchtes Altmetall tauschen sollte. Aber gut, manches Tuning ist eben zu speziell, um von jedem verstanden zu werden. Nicht weiter schlimm, Hauptsache Sidney hat Spaß und wird auch in Zukunft nicht davor zurückschrecken, solche Projekte anzugehen. Mehr zum Thema: Sidney Hoffmann fährt AMG C 63 S

Julian Islinger