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Scion FR-S: 850 PS für den Driftsport

Deftiger Scion-Drifter

850 PS im Scion FR-S? Oh ja! Drift-Ass Ryan Tuerck ließ seinen Renner auf Supra-Motor mit dickem Turbo umbauen; und verwandelt mit ihm jede Menge Gummi zu jeder Menge Rauch.

Der Driftsport erfordert viel Dampf, und natürlich Heckantrieb. Letzteres hat der Scion FR-S, ist zudem schön leicht und kompakt. Ein gutes Driftauto also, wäre da nicht die mangelnde Leistung. Da in der Formula D (D wie Drift) aber keine Autos von der Stange fahren, konnte sich Rennfahrer Ryan Tuerck bei seinem Driftgefährten so richtig austoben. Sein Scion FR-S ist von Grund auf neu aufgebaut, wie allein schon die Maschine zeigt. Vorne im Scion FR-S werkelt nun anstelle des Vierzylinder-Boxermotors die 2JZ-Maschine aus einem Toyota Supra. Doch auch 330 PS aus dem turbobefeuerten Drei-Liter-Sechszylinder sind noch lange nicht genug. Kurzerhand wurde der Hubraum auf 3,4 Liter aufgebohrt. Ein Garrett-GTX-Turbo schaufelt Luft mit einem unfassbaren Druck von 2,0 Bar in die vergrößerten Verbrennungsräume, in die DeatschWerks-Injektoren entsprechend mehr Sprit reinjagen. Ein Umluftsystem im Scion FR-S sorgt dafür, dass der Ladedruck auch bei Gaswegnahme hoch bleibt. Mithilfe von einer für Hochleistung ausgelegten Nockenwelle und Ventilsteuerung sowie veränderter Software wirft der Scion FR-S somit brutale 850 PS in die Waagschale.

Bildergalerie starten: 850 PS im Scion FR-S

Bodykit im Stile von Liberty Walk am Scion

Auch optisch musste sich einig am Scion FR-S tun, da sich die Spur eines Driftautos insbesondere vorne extrem in die Breite und der Sturz ins Negative entwickelt. Beides ist nötig, um starke Einschlagswinkel und geringe Seitenführungskräfte zu ermöglichen. Also dengelten die Macher der Karosse des Scion FR-S eine Verbreiterung in der Optik von Liberty-Walk ans Blech, vergrößerten vorne den Lufteinlass und beließen es hinten bei einem Entenbürzel als Spoiler. Innen schützen, wie es sich gehört, Käfig und Schalensitze Ryan Tuerck für den Fall der Fälle. Bei so viel Dampf unter der Haube ist ein Unfall kein Ding der Unmöglichkeit, wobei es beim Driftsport weniger auf Geschwindigkeit, denn auf Technik ankommt.

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Alexander Koch