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Bugatti Veyron 16.4 Replika: Tuning

Russischer Bugatti Veyron

Wenn die finanziellen Mittel für einen echten Bugatti Veyron fehlen, dann ist Erfindergeist gefragt. Den Willen zum Veyron kann man dem russischen Tuner nicht absprechen. Das wars dann aber auch.

Bugatti Veyron in Russland gesichtet – da denkt man doch spontan an irgendeinen feisten Oligarchen, der nicht weiß, wohin mit seinem Geld. Der Besitzer des Veyron, um den es hier geht, dürfte diese Luxusprobleme wohl eher nicht haben, sein Bugatti sieht aus wie aus dem Überraschungs-Ei zusammengesetzt und ist denn schließlich auch keiner, sondern ein ambitionierter Nachbau. Wobei die Ambitionen höher waren, als die Liebe zum Detail und die Fähigkeiten des Nachbauers. Das Original, der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport World Record Edition, bringt es auf satte 431 km/h. Bei diesem Nachbau wird prognostiziert, dass er nicht einmal die Hälfte dessen erreichen wird, denn die Basis für den Pseudo-Bugatti, die unter dem Teletubbi-Bodykit schlummert ist ein trivialer Mercury Cougar. Und nur fürs Protokoll: Das ist kein Muscle Car. Der Cougar hat dann auch noch Frontantrieb, wohingegen der Bugatti Veyron seinen Wumms natürlich auf alle vier Räder verteilt. Da kann man also keine gute Gesamtnote mehr verteilen, auch wenn der Wannabe-Bugatti-Besitzer sicherlich mit Feuereifer dabei war. Und was kommt als nächstes? Vielleicht versucht sich unser ambitionierter Russe ja an einem Koenigsegg Regera auf Basis des Fiat 500. Wer weiß das schon? Mehr zum Thema: Veyron-Fake für 80.000 Dollar

Bildergalerie: Russischer Spezial-Bugatti Veyron

Michael Strathmann