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Porsche 911 GT3 RS: Autohaus-Unfall

911er GT3 RS fast versenkt

Desaster-Update: Vor einiger Zeit rollte ein etwa 270.000 Euro teurer Porsche 911 GT3 RS in einen an ein Autohaus angrenzenden Kanal. Über's Näschen jedenfalls hatte er schon Wasser geschluckt. Jetzt zeigen Bilder, dass am 911er hinten gar keine Bremszangen montiert waren. Eine optische Täuschung?

Vor einiger Zeit ist ein Porsche 911 GT3 RS von der Ausstellungsfläche eines niederländischen Autohauses in den unmittelbar angrenzenden Oostwetering-Kanal gerollt und konnte wohl nur mit Mühe vom kompletten Untertauchen abgehalten werden. Wahrscheinlichstes Szenario: Beim Abladen vom Transporter waren die Mitarbeiter nicht schnell genug und haben den Supersportler in Gulf-Rennlackierung nicht mehr gebremst bekommen. Wie die Bilder zeigen, ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass der Porsche 911 GT3 RS gar nicht gebremst werden konnte, da ihm zum Zeitpunkt des Crashs die Bremszangen fehlten. Offensichtlich hat man es versäumt, den GT3 so lange mit Bremsklötzen zu sichern, bis die Bremszangen wieder montiert waren. Die anschließende Bergungsaktion scheint rustikaler Natur gewesen zu sein und dürfte weitere Schäden am Unterboden des teuren Boliden nach sich gezogen haben. Es hätte aber auch noch schlimmer kommen können, denn das komplette Eintauchen ins Wasser wurde durch einen Vorsprung unterhalb der Ausstellungsfläche verhindert.

Bildergalerie: Porsche fast im Kanal versenkt

Teure Panne mit einem Porsche 911 GT3 RS

Ein Porsche 911 GT3 RS hat 500 PS, beschleunigt von null auf 100 in 3,3 Sekunden, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h und kostet exakt 181.690 Euro. Dieser spezielle GT3 war bereits für die Summe von 270.000 Euro verkauft. Für den Preis hat der Käufer wohl eher nicht mit Wasserschäden gerechnet. Jetzt muss repariert werden – der Käufer ist informiert. Eine Neubestellung ist ausgeschlossen, denn die Porsche 911 GT3 RS sind restlos ausverkauft.

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Michael Strathmann