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Porsche reagiert auf Klage der Walker-Tochter

Zu hohe Geschwindigkeit

Nachdem die Tochter des verstorbenen Hollywood-Schauspielers Paul Walker Klage gegen Porsche eingereicht hat, nimmt der deutsche Sportwagenbauer vorab Stellung.

Meadow Rain Walker, Tochter des vor knapp zwei Jahren tödlich verunglückten Schauspielers Paul Walker, hat Klage gegen Autohersteller Porsche eingereicht. Wenige Tage nach Bekanntwerden folgt nun die Reaktion der deutschen Sportwagenmanufaktur. "Wir sind traurig, wenn jemand in einem Porsche zu Schaden kommt. Aber wir glauben den Berichten der Sicherheitsbehörden, dass in diesem Fall der tragische Unfall durch ein rücksichtsloses sowie zu schnelles Fahren verursacht wurde", ließ US-Unternehmenssprecher Calvin Kim gegenüber diversen Medien verlautbaren. Am 30. November 2013 kam der "Fast-and-Furious"-Star auf dem Beifahrersitz eines Porsche Carrera GT ums Leben, als Rennfahrer und Kumpane Roger Rodas am Steuer den 612 PS starken Supersportler gegen einen Baum steuerte.

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Neue Gerüchte besagen, dass Walker nach dem Aufprall noch am Leben gewesen sei, wofür Ruß in der Lunge ein Indiz sei. Die Anwälte der Klägerin vermuten, dass der Sicherheitsgurt Walker derart verletzte, dass er sich nicht mehr selbständig aus dem Unfallwagen befreien konnte. "Ohne diese Mängel in dem Porsche Carrera GT wäre Paul Walker heute noch am Leben", so die Klageschrift.

Bildergalerie: Porsche reagiert auf Klage

Klare Aussagen zum Unfall im Polizeibericht

Ob die Tochter von Paul Walker den Prozess durchführen wird, ist noch unklar. Bereits kurz nach dem tragischen Crash war Rodas' Witwe mit der Begründung vor Gericht gezogen, dass dieses Auto aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen für normale Straßen untauglich sei. In einem ersten Gerichtsentscheid von Herbst 2014 wurde jedoch entschieden, dass Porsche bezüglich Sicherheit keine Schuld trifft und der Wagen auf Straßen anders zu fahren sei, als auf einer Rennstrecke. Eine endgültige Entscheidung in diesem Prozess gibt es allerdings bis zum heutigen Tage nicht. Im offiziellen Polizeibericht steht, dass beide Fahrzeuginsassen aufgrund eines Fahrfehlers gestorben sind und nicht aufgrund eines technischen Defekts.

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Patrick Freiwah