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Opel Commodore auf dem Dragstrip

Oller Commodore auf Speed

Dieser Opel Commodore hat es faustdick unter der Haube. Mit einem aufgeladenen 4,0-Liter-Reihensechser knackt der Dragracer fast die 300 km/h auf der Viertelmeile.

Ende der 1970er war der Opel Commodore C der Inbegriff des spießigen Familienautos. Äußerlich zumindest. Unter der Haube steckten ausnahmslos waschechte Sechszylinder und damit viel Platz, der sich aus heutiger Sicht noch effizienter nutzen lässt. Ein paar Australier pflanzten einen 4-Liter-Fordmotor aus der Barra-Familie unter die Haube des dort als Holden verkauften Commodore. Ein feines Tuning-Triebwerk mit ebenfalls sechs Zylindern und obenliegender Nockenwellen. Dem Kraftwerk spendierten die Tuner zudem eine schärfere Nockenwelle, geschmiedete Kolben, neue Zylinderköpfe und einen Garret-Turbolader, der die maximale Power aus dem Fordherz quetscht.

Bildergalerie: Opel Commodore Dragracer

Opel Commodore C im Video:

Mit fast 300 km/h über den Dragstrip

Für einen superschnellen Antritt auf dem Dragstrip sorgt zudem ein 3-Gang-Getriebe mit kurzen Schaltzeiten. Ebenso unerlässlich für den Supersprint: Riesigen Walzen an der Hinterachse, die zudem eine komplette Fahrwerksüberarbeitung erfordern. Auch das Chassis wurde aufgrund der gestiegenen Belastungen verstärkt. Die Wheelie-Bar am Heck verhindert, dass der Commodore beim Start abhebt und der Fallschirm fängt den Blitz am Ende der Geraden wieder ein. Diesem Opel Commodore macht auf der Viertelmeile kaum einer etwas vor. Bisherige Bestzeit: 7,49 Sekunden. Oder anders ausgedrückt: Nach 400 Metern schießt der Opel-Blitz mit fast 300 km/h über die Ziellinie.

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Michael Gorissen