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Julien Chabbott: Unerwarteter Polizeieinsatz in New York

Ordnungshüter versus Millionär

Was passiert, wenn Millionär Julien Chabbott einem Strafzettel zuvorkommen möchte? Er steigt in seinen Ferrari 458 Spider und fährt damit den Polizisten an. Doch die Strafe folgt auf dem Fuß, wie ein Video des Vorfalls beweist.

Kein Scherz, diese Szene hat sich wirklich so abgespielt. Julien Chabbott, junger Self-Made-Millionär, stellt seinen 250.000-Dollar-Ferrari ins Halteverbot um schnell ein paar Erledigungen zu machen. Doch was für jeden normalen Autohalter gilt, macht auch vor einem teuren Supersportler keinen Halt. Und so dauert es auch nicht lang, bis das rote Geschoss die Aufmerksamkeit der New Yorker Polizei auf sich zieht. Der eifrige Straßen-Cop zieht den Block und stellt einen Strafzettel aus – soweit, so richtig. Als Chabbott zurückkommt, eskaliert die Situation. Scheinbar unbeeindruckt vom Gesetzeshüter steigt der Sonnyboy in sein Auto und schließt die Tür. Der Polizist traut seinen Augen nicht. Doch es kommt noch dicker.

Bildergalerie: Ferrari 458 Spider gegen Polizist

Das Gesetzt macht auch vor einem Ferrari keinen Halt

Chabbott lässt den V8-Motor an und fährt, ohne Rücksicht auf den immer noch fassungslosen Cop zu nehmen, einfach los. Dabei gerät der Fuß des Polizisten unter die Räder. Und der Ordnungshüter hat genug. Ein Schlag gegen die Fahrertür, laute Schreie. Dann reißt er den verdutzt wirkenden Millionär aus seinem Auto und schleudert ihn, Gesicht voran, aufs Pflaster. Dabei hätte Chabbott wissen können, dass mit den New Yorker Cops nicht zu spaßen ist. Das Nachspiel fiel dagegen vergleichsweise harmlos aus. Ein Gericht verurteilte den rücksichtslosen Rüpel-Millionär zu fünf Tagen gemeinnütziger Arbeit. Trotzdem: Die auf Film festgehaltene Festnahme wird Chabbott wohl so schnell nicht vergessen.

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Julian Islinger