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Neuer BMW X3: Premiere in Paris

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Mit zwei Motoren kommt der neue BMW X3 am 20. November zu den Händlern. Der 184 PS satrke Diesel 20d kostet ab 39.100 Euro, der 35i mit 306 PS starkem Turbobenziner kommt auf 51.850 Euro

Im Vergleich zum beinahe zierlichen Vorgänger wirkt der neue BMW X3 deutlich massiver. Die gerundete Front ist bullig, ausgestellte Radhäuser und eine kräftige Sicke an der Seite verleihen dem Körper Wucht.

Der optische Eindruck lässt sich mit dem Maßband belegen: Der X3 ist 8,7 Zentimeter länger und 2,8 Zentimeter breiter. Die Spurbreite wächst um sieben (von) und neun (hinten) Zentimeter, der Radstand ist 1,5 Zentimeter länger. Damit ist der X3 wieder ein Stück vom kleineren X1 weggerückt, die Modellhierarchie wird klarer. Gebaut wird der X3 wie die großen Brüder X5 und X6 künftig in Spartanburg, USA und nicht mehr bei Magna in Graz.

Zum Verkaufsstart am 20. November gibt es den Zweiliter-Diesel 20d und den Sechszylinder-Turbobenziner 35i. Beide kommen serienmäßig mit Allradantrieb und schenken sich im Drehmoment wenig. Denn beim Vierzylinder handelt es sich um den jüngst aufgefrischten Common-Rail-Diesel mit 184 PS, wie er auch in Dreier und Fünfer arbeitet.

Unter 1800 bar Einspritzdruck entstehen 380 Newtonmeter, die von 1750 bis 2750 U/min konstant anliegen. Der Dreiliter-Benziner des 35i stellt seine 400 Newtonmeter allerdings schon bei 1300 U/min bereit und kommt auf 306 PS. Entsprechend steht es in der Vmax 210 zu 245 km/h. Der Diesel beschleunigt in 8,5 Sekunden von null auf 100 km/h, der Benziner schafft die Übung in 5,7 Sekunden. Das will entlohnt werden, die Verbräuche für Diesel und Benziner beziffert BMW mit 5,6 und 8,8 Liter im praxisfernen EU-Zyklus. Neu ist, dass auch die Automatik mit einem Start-Stopp-System versehen ist.

Während der 35i serienmäßig mit einer Achtstufenautomatik kombiniert ist, schaltet der Dieselfahrer sechs Gänge von Hand. Doch auch für den 20d gibt es die achtstufige Automatik. Den Allradantrieb xDrive hat BMW auf mehr Dynamik getrimmt. Die Kraftverteilung zwischen den Rädern dient neben der Traktion vor allem dem Fahrverhalten in Kurven. Wem die schnelle Regelung nicht genügt, der kann etwas dazubezahlen und mit der Performance Control ein System bestellen, das per Bremseingriff am kurveninneren Hinterrad für einen zusätzlichen Eindrehimpuls sorgt.

Das neue Fahrwerk mit Doppelgelenk-Zugstrebenachse vorn und Fünflenker-Hinterachse lässt sich mit einer Dynamischen Dämpfer Control aufrüsten. Dann stehen drei Fahrprogramme zur Verfügung, die Dämpferm Gaspedal, Servokraft und Automatikgetriebe beeinflussen.

Für die Mitfahrer stehen Ablagen, Cupholder und Staufächer zur Verfügung, sie finden außerdem mehr Platz vor als bisher. Der Kofferraum fasst zwischen 550 und 1600 Litern, die Rückenlehne lässt sich im Verhältnis 40:20:40 teilen.
Andreas Of