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Mercedes-AMG GT: Tuning von Dime Racing

745 PS in Dimes AMG-Einzelstück

In den USA haben die Tuner von Dime Racing sich den Mercedes-AMG GT vorgeknöpft und beschlossen, ihm mehr PS unter die Haube zu quetschen, als es die Konzern-Boliden "S", "C" und "R" je auf die Waage bringen könnten. Nun rennt das gelbe AMG-Geschoss mit über 700 PS durch die Staaten.

Wie packt man 745 PS in einem Mercedes-AMG GT? Geht es nach den US-Tunern von Dime Racing, dann erreicht man diesen irrwitzigen Leistungs-Peak vor allem mit Modifikationen am Turbolader, aber auch durch ein neues Kühlsystem, Einspritzung sowie mittels Eingriff in das elektronische Motormanagement des 4,0-Liter-Biturbo-V8. Kosmetischer Natur, aber für die Performance nicht wesentlich unbedeutender, sind des weiteren aerodynamische Anbauteile, ein Satz neuer Räder und ein Update für das Fahrwerk der Rennmaschine. Optisch geht der Tuner aus Kalifornien dann natürlich auch gleich in die Vollen und spendiert dem Mercedes-AMG GT einen neuen Frontsplitter, einen großen Heckdiffusor samt dazugehörigem Heckflügel, der Assoziationen an die Rennsportvarianten des AMG GT wecken soll. Diese Nähe zum Motorsport verwundert kaum, da Dime Racing sich schon länger als Team in der Pirelli World Challenge einen Namen gemacht hat.

Bildergalerie: Mercedes-AMG GT

Mercedes-AMG GT R (2016) im Video:

 

Dime Racing prügelt 745 PS in Mercedes-AMG GT

Bis dato ist der AMG GT von Dime die wohl leistungsstärkste Tuningvariante des Autos und weder AMG GT S (510 PS), GT C (557 PS) noch GT R (585 PS) kommen an die Fahrleistung des kalifornischen Rennwagens heran. Der Anspruch auf den PS-Thron wird natürlich auch in der neugestaltete Frontpartie deutlich artikuliert, deren Grill ohne Mercedes-Stern größer und breitmauliger wirkt, als es bei den regulären GT-Modellen von Mercedes-AMG der Fall ist. Der Preis des gelben Geräts ist allerdings happig: 150.200 Dollar (umgerechnet 136.800 Euro) muss man berappen, möchte man einen der stärksten AMG-Sportler der Welt sein Eigen nennen.

Mehr zum Thema: Mercedes-AMG GT S von Prior Design

Julian Islinger