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Maserati Edo MC12 VC: 100 Jahre

Maserati-Streetfighter von Edo

Rohe Power hat jetzt einen Namen: Maserati Edo MC12 VC! Selten sind nämlich 755 Pferdestärken so konsequent auf den Renneinsatz getrimmt und gleichzeitig für die Straße zugelassen.

Auf keines seiner Autos dürfte Edo Karabegovic so stolz sein wie auf den Maserati Edo MC12 VC. Ein Einzelstück auf Basis des Maserati MC12 von 2004. In über sieben Monate hat Edo Competition in höchstoffizieller Zusammenarbeit mit Autobauer Maserati eine einzigartige Rennsport-Reminiszenz auf ihre vier Räder gestellt. Dabei hat das siebenköpfige Team zig Teile neu entwickelt, speziell angefertigt, Probe gesteckt, wieder demontiert und verändert – bis endlich alles passte! Schließlich soll der Maserati Edo MC12 VC dem Original, das zwischen 2005 bis 2010 insgesamt 19 Siege sammelte und 2005 sogar die FIA GT1 Weltmeisterschaft gewann, ganz nahe kommen. Dass sich Maserati mit dem Spezialauftrag an den Ahlener Tuner wandte, ist kein Zufall. Schließlich hat Edo Competition bereits 2005 einen Maserati MC12 Corsa mit Zulassung und TÜV auf die Straße gebracht. Dafür gab Maseratis Projektmanager Maurizio Leschiutta das Lastenheft genau vor. Der Maserati Edo MC12 VC soll nicht nur möglichst geringfügig vom ursprünglichen Rennfahrzeug abweichen, sondern vor allem eine Straßenzulassung erhalten. Ein Herausforderung, die Edo Competition bereits im Sommer 2014 angenommen hat. In der siebenmonatigen Entwicklungs- und Umbauphase erhielt der Maserati Edo MC12 VC nicht nur die das tiefgründige Blau mit dem passenden Namen "Victory Blue", sondern auch eine Edo-Sportabgasanlage mit zulassungstauglichem Klappensystem. Mehr zum Thema: Edo tunt 911 Turbo S zum Blackburn

Bildergalerie starten: Maserati Edo MC12 VC

Maserati Edo MC12 VC im Video:

 

100 Jahre: Maserati Edo MC12 VC mit 755 PS

Kann der MC12 – für den reinen Rennbetrieb konzipiert – durch die Druckbetankung nicht an normalen Tankstellen halten, rüstete Edo Competition den Maserati Edo MC12 VC genau dafür um. Auch das Fahrwerk erhielt eine besondere Abstimmung, passend für die Rennstrecke, aber eben auch für den Straßenverkehr. Leistet der Sechsliter-V12 des Serien-MC12 rund 630 PS, trägt der Maserati Edo MC12 VC satte 755 PS und 740 Newtonmeter maximales Drehmoment zur Schau. Und wie! Die gefräßige Kühlernase ziert aggressiven Maschendraht, die Serienaußenspiegel wurden durch kleinere Rennspiegel ersetzt und das Heck erinnert mehr denn je an ein FIA-Rennsportgerät. Ein massiver Flügel thront über einem nicht minder extremen Diffusor, aus dem sich vier große Auspuffendrohre herausschälen. Dank des Monocoques aus Carbon wiegt der Maserati Edo MC12 VC lediglich 1250 Kilogramm, wodurch der Supersportler in der Spitze 330 Sachen läuft. Die Beschleunigung ist nicht minder brutal. Das Landstraßentempo knackt die Edo-Flunder in nur drei Sekunden, 200 km/h liegen nach sechs Sekunden an. Eine neue Stahlbremsanlage bringt den Maserati Edo MC12 VC wieder rasch zum Stillstand. Dass der einzigartige Italiener nach erfolgreicher Testfahrt im Maserati Museum in Modena aus- und auf weltweiten Präsentation zur Schau gestellt wird, dürfte seinen Macher Edo Karabegovic ebenfalls stolz machen. So wie auf den Maserati Edo MC12 VC selbst. Mehr zum Thema: Koenigsegg CCR Evolution von Edo Competition

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Alexander Koch