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Ferrari LaFerrari: Wohnzimmer wird zur Garage

Supersportler parkt vor der Couch

Der Ferrari LaFerrari überzeugt nicht nur auf der Rennstrecke, der 963 PS starke Hybrid-Extremist punktet auch im Wohnzimmer als rasantes Inneneinrichtungs-Accessoire.

Den passenden Stellplatz für ein so exklusives Fahrzeug wie den Ferrari LaFerrari zu finden, ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Eine klimatisierte Garage sollte es bei einem Kaufpreis von über einer Million Euro schon sein, schließlich sind im Vergleich mit dem LaFerrari sogar die meisten Supersportler ziemlich gewöhnlich. Wer seinen Schatz wirklich nie aus den Augen lassen und gleichzeitig dafür sorgen will, dass er es immer warm und trocken hat, kann der Lösung eines LaFerrari-Fahrers mit Sicherheit einiges abgewinnen: Direkt vor dem Fernseher thront der Ferrari im Wohnzimmer und wird so zur einzigartigen Inneneinrichtung, die bei Bedarf so gut wie jeden Rennstrecken-Rekord knacken kann. Die 963 PS starke Rennmaschine kann im Wohnzimmer zwar nur mit ihrem Design punkten, aber um Besucher zu beeindrucken dürfte dieses vollauf genügen – und wenn es nötig ist, lässt sich mit dem V12-Triebwerk jederzeit ein Feuerwerk zünden, das schon beim Leerlauf nach dem Kaltstart jede gewöhnliche Stereoanlage zum Statisten macht.

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Ferrari LaFerrari wird zum Wohnzimmer-Racer

Sobald der Ferrari LaFerrari das Wohnzimmer verlassen und seine Betriebstemperatur erreicht hat, kennt er kaum noch ernsthafte Gegner. Im Heck arbeitet nicht nur ein 6,3 Liter großes V12-Triebwerk, das bereits 800 PS an die Hinterräder schickt. Für ein extrem spontanes Ansprechen und noch mehr Performance verbauen die Italiener außerdem einen 163 PS starken Elektromotor, dessen Kraft ebenfalls der Hinterachse zugutekommt. Wer die Leistung vollständig abruft und genügend Asphalt vor sich hat, beschleunigt den 1.365 Kilogramm leichten und 1,12 Meter flachen LaFerrari in kaum mehr als 20 Sekunden aus dem Stand auf 300 km/h. Noch wichtiger als die Performance auf gerader Strecke ist den Italienern allerdings das Abschneiden auf der Rennstrecke, weshalb der Ferrari LaFerrari nicht nur über ein waschechtes Rennsport-Fahrwerk, sondern auch über eine im Formel 1-Windkanal entwickelte Aerodynamik verfügt. Bei einer Geschwindigkeit von 200 km/h sorgt das ausgeklügelte Aero-Konzept für 230 Kilogramm Abtrieb an der Hinterachse, an der Vorderachse wird der LaFerrari mit immerhin 130 Kilogramm auf den Asphalt gepresst. Da überrascht es nicht, dass bisher kein straßenzugelassenes Auto an die Rundenzeit des LaFerrari auf der Ferrari-Hausstrecke in Fiorano herangekommen ist: Nur 1:19,70 Minuten benötigt der Hybrid-Renner für die knapp drei Kilometer!

Video zum Thema: LaFerrari vs. 918 Spyder und McLaren P1

Benny Hiltscher