Die aktuellen Pkw-Neuzulassungen des KBA in Flensburg

Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Kfz-Zulassung - Illegaler Handel mit Terminen

Chaos und lange Wartezeiten

Zu Beginn der warmen Jahreszeit bilden sich in zahlreichen städtischen Kfz-Zulassungsstellen lange Warteschlangen vor den Schaltern

In Berlin haben Händler aus der Wartezeit ein neues illegales Geschäftsfeld entwickelt – der Handel mit Terminen für die Zulassungsstellen.

PKW-Neuzulassungen 2015 – Aufwärtstrend im 1.Quartal

Die Zahl der PKW-Neuzulassungen im laufenden Jahr ist im ersten Quartal jeden Monat gestiegen. Während zu Beginn des Jahres ein relativ kleiner Zuwachs in Höhe von 2 Prozent registriert wurde, stieg die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge im Februar 2015 um 7 Prozent gegenüber dem Vormonat, dies ist ein Plus von 4,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Der Aufwärtstrend setzte sich im März fort, es wurden 9 Prozent mehr Zulassungen als vor einem Jahr verzeichnet, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in einer Pressemitteilung informierte.

Für die Hersteller und Händler sind diese Zahlen eine erfreuliche Nachricht, für die städtischen Kfz-Ämter bedeutet dies hingegen deutlich mehr Arbeit.

Dies führt teilweise zu langen Wartezeiten und strapaziert sowohl die Nerven der Fahrzeugbesitzer als auch die der Mitarbeiter in den Zulassungsstellen.

Zentralisierung ein falscher Schritt

Die Öffnungszeiten der Zulassungsstellen sind alles andere als arbeitnehmerfreundlich, dies geht so weit, dass sich Bürger mehrere Tage Urlaub nehmen müssen, um ihre Fahrzeuge umzumelden, wie auf der Webseite der Lübecker Nachrichten berichtet ist.

Verantwortlich für das Chaos und die langen Wartezeiten sind in den meisten Fällen nicht die Mitarbeiter, sondern das System an sich.

Noch vor einigen Jahren waren in nahezu jeder mittelgroßen Stadt Mitarbeiter in jedem Stadtteil für Kfz-Angelegenheiten zuständig.

Diese Zuständigkeiten sind zusammengelegt worden mit dem Effekt, dass sich in vielen Fällen weniger Mitarbeiter als vorher um die Anträge kümmern müssen.

>> Hier geht's zu Teil 2