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Kahn WB12 Vengeance: Genfer Autosalon 2016

Kahn baut Aston Martin DB9 um

Der Kahn WB12 Vengeance ist ein selbstbewusster Tuning-Umbau auf Basis des Aston Martin DB9. Präsentiert wurde das Traum-Coupé auf dem Genfer Autosalon 2016 (3. bis 13. März).

Wer ein Auto wie den Aston Martin DB9 noch schöner machen will, muss über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen. Bei Kahn Design ist neben diesem offenbar auch reichlich Talent vorhanden, denn mit dem WB12 Vengeance hat das erfahrene Tuning-Team von Afzahl Kahn ein echtes Schmuckstück auf dem Genfer Autosalon 2016 (3. bis 13. März) gezeigt. Die schnelle Basis aus Gaydon wird zwar schon seit über zehn Jahren gebaut, doch das Design hat auch dank zweier Facelifts in der Zwischenzeit nichts von seinem Reiz verloren. Doch gerade weil beim Aston Martin DB9 zeitlose Eleganz im Mittelpunkt steht, sind die Formen manchen Interessenten etwas zu zurückhaltend und – gemessen an der beeindruckenden Performance des stets von einem V12-Triebwerk angetriebenen Coupés – mehr als nur eine Spur zu brav. Die von manchen potenziellen Kunden schmerzlich vermisste Aggressivität bringt der Kahn Design WB12 Vengeance definitiv mit, schon der auffällige Lufteinlass mit seinen senkrecht stehenden Streben sorgt für einen völlig neuen Auftritt und betont gemeinsam mit dem großen Powerdome auf der Motorhaube die sportlichen Talente des Gran Turismo.

Bildergalerie: So kommt der Kahn WB12 Vengeance nach Genf

Kahn Design macht den Aston DB9 zum WB12 Vengeance

Am Heck sind es vor allem die kreisrunden Rückleuchten, die den WB12 Vengeance vom Aston Martin DB9 unterscheiden und für einen völlig eigenständigen Look sorgen. Unverwechselbar sind auch die beiden Endrohre, in deren Mitte ein Kreuz installiert ist und die daher ein wenig an ein Fadenkreuz erinnern – und so ganz treffsicher für das bei Aston Martin übliche James Bond-Flair sorgen. Seit dem zweiten Facelift vor drei Jahren stehen den Überfliegern am Steuer des Aston Martin DB9 satte 517 PS und 620 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Der maximal 295 km/h schnelle Brite fährt in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 und steht ganz sicher nicht in Verdacht, sonderlich häufig den Wunsch nach noch mehr Leistung aufkommen zu lassen. Und mit dem neuen Bodykit von Kahn Design dürften auch jene Kunden beruhigt sein, die den DB9 bisher zu brav fanden und sich nach einem durchsetzungsstärkeren Auftritt gesehnt haben.

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Benny Hiltscher