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Jon Olsson fährt jetzt Lamborghini Huracán

Huracán für Mongol Rally

Jon Olssons neuestes Projekt: mit einem Lamborghini Huracán in die Mongolei fahren. Für die Strapazen der Mongol Rally bleibt der Italo-Racer nicht Serie. Schließlich ist Olsson für seine exklusiv aufgemotzten Karren bei der Gumball 3000 bekannt. Jetzt gibt es erste Fotos vom neuen Huracán!

"Ich wollte die gleiche Aufregung verspüren wie bei der ersten Gumball-3000-Teilnahme", schreibt Olsson auf seinem Blog. Und gibt deshalb bekannt, bei der Mongol Rally an den Start gehen zu wollen. Es ist eine 20.000 Kilometer lange Mega-Rallye von London bis Ulan Bator, der Hauptstdt der Mongolei. Besonders aufgeregt ist Olsson, weil er die Strecke mit einem Auto nimmt, das dafür einfach nicht gedacht ist: mit einem Lamborghini Huracán. Dass er für seine "Schnapsidee", mit einem Sportwagen an der Rallye teilnehmen zu wollen, ausgelacht wird, motiviert Olsson nach eigener Aussage nur noch mehr. Wer die Projekte von Olsson kennt, weiß auch: Der Huracán bleibt natürlich nicht Serie. Er soll bis Juli – dann startet der Trip – noch kräftig umgebaut werden. Sehr wahrscheinlich in Richtung Super Trofeo. Zumindest deutet ein Fotoshooting, das Jon Olsson mit einem Huracán Super Trofeo ziegt, darauf hin. Darüber hinaus benötigt der Lamborghini Motormodifikationen, um auch qualitativ schlechtes Benzin verarbeiten zu können. Ein fettes Servicemobil soll die nötigen Ersatzteile und –reifen des Huracán transportieren.

Bildergalerie starten: Olsson startet mit Huracán bei Mongol Rally

Darf der Lamborghini überhaupt teilnehmen?

Weder Strecke, noch Zeit sind bei der Mongol Rally vorgegeben. Doch Olssen plant schon jetzt nur rund 30 Tage ein. Optimistisch, da andere auch schon mal sechs oder sieben Wochen für die Route gebraucht haben. Sie führt durch acht verschiedene Zeitzonen, instabile und gefährliche Regionen und über jede Menge schlechte Straßen. Die meisten Übernachtungen finden im Zelt, die wenigsten im Hotel statt. Frühere Teilnehmer berichten sogar von bis zu neun Tage ohne Dusche. Doch selbst wenn all das kein Problem ist, gibt es dennoch einen Haken: Mit dem 5,2 Liter großen V10 im Heck entspricht Olssons Lamborghini nicht mehr den Teilnahmebedingungen der Mongol Rally. Diese fordern ein altes, kleines und schwachbrüstiges Auto. Dazu dürfte der Huracán mit 610 PS definitiv nicht zählen. Mehr zum Thema: Olssons 1000-PS-Audi zerstört

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Alexander Koch