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Holden Commodore GTS-R W1: Finales Modell

Der Commodore geht von Bord

Der australische Autobauer Holden bringt 2017 den Commodore GTS-R W1. Es ist der letzte seiner Art, denn danach wird die Produktion des Commodore eingestellt. Dafür ist der GTS-R W1 nochmal ein echtes Sahnestück.

Der Holden Commodore GTS-R W1 von Holden Special Vehicles wird das Abschiedsgeschenk der 100prozentigen Tochter von General Motors an australische Auto-Enthusiasten. Nach der Produktion des GTS-R W1 ist 2017 endgültig Schluss mit dem Holden Commodore. Dafür wird das letzte Modell nochmal ein richtiger Kracher mit mindestens 647 PS und 820 Newtonmetern maximalem Drehmoment. Herz dieser Maschine ist ein 6,2-Liter LS9-V8 aus einer Corvette ZR1. Damit wird der Holden Commodore GTS-R W1 der schnellste und stärkste Commodore der Firmengeschichte und ganz nebenbei auch noch Australiens schnellstes Auto. Diese Werte sollten für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in vier Sekunden reichen. Die Viertelmeile dürfte der Holden Commodore GTS-R W1 in etwa zwölf Sekunden schaffen. Das ist recht beeindruckend für ein Auto, das ausschließlich mit Hinterradantrieb und einer manuellen Sechsgangschaltung produziert wird. Mit geschätzten 170.000 australischen Dollar, umgerechnet 116.000 Euro, ist es dann wohl auch eines der teuersten Autos Australiens. Das Modell wird exklusiv in Australien verkauft und eine Auflage von nur etwa 250 Exemplaren haben.

Bildergalerie: Der Holden Commodore GTS-R W1

Letzter Commodore GTS-R W1 auch stärkster und schnellster

Holden Special Vehicles (HSV) wurde 1988 in der Nähe von Melbourne gegründet und hat sich auf die Produktion von leistungsgesteigerten Versionen der großen Holden-Modelle spezialisiert. Neben Änderungen an Motor, Fahrwerk und Bremsen wird auch die Optik unter Zuhilfenahme von Spezialfelgen oder Spoilern modifiziert.

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Michael Strathmann