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Geht auch ganz einfach:

Tuning: Sind Heckspoiler & Bodykits cool oder out? Sind große Spoiler sinnlos?

von Julian Islinger

In oder Out? Mal wieder tobt eine rege Debatte um Sinn und Coolness-Faktor von Heckspoiler. Nein, nicht die bei getunten Autos, sondern solche, die Autohersteller Käufern von betont sportlichen Autos wie etwa Ford Focus RS, Subaru WRX oder Honda Civic Type R aufnötigen.

Was heute noch als cool gilt, kann morgen schon für prollig gelten. Dies stimmt nicht nur bei Mode-Trends, sondern trifft natürlich auch auf Autos zu. Rückspiegel auf den Kotflügeln, Ausstellfenster oder Klappdach beim Cabrio wären heiße Kandidaten für Spielereien, die dem Vergessen anheim gefallen sind – ob zu Recht oder nicht, darüber lässt sich herzhaft streiten. Hier steht ein weiteres Stück Autokultur zur Debatte. Und zwar nicht irgendeins. Der Heckspoiler – auch beim Tuning gerne genommen – ist quasi das Aushängeschild sportlicher Autos und Garant für einen aerodynamischen Auftritt. Doch immer wieder gibt es Stimmen, die dem Spoiler den Kampf ansagen, gerade dann, wenn Serien-Hersteller ihren Modellen überdimensionierte Heckflossen verpassen. Hier machen sich Subarus WRX STI, der Ford Focus RS und der kommende Honda Civic Type R schuldig. Na gut, zugegeben, der Mono-Flügel vom Focus RS ist nicht ganz so extrem wie das Äquivalent der Kollegen von Subaru und Honda. Und die Autos sind auch nicht von Haus aus schlecht. Ganz im Gegenteil. Sie sind schnell und sehen fantastisch aus, sind sogar in einem gewissen Rahmen praktisch, haben vier Türen und genug Platz, um ordentlich was wegzuräumen.

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Große Heckspoiler: Cooles Tuning oder sinnlos

Nichtsdestotrotz bleiben ihre gigantischen Spoiler unnötig und bringen dem "Casual Driver" eher wenig. Die durch sie verursachte Leistungssteigerung generiert sich durch zusätzlichen Abtrieb. Dieser Abtrieb, auch "Downforce" genannt, entsteht, wenn sich ein Fahrzeug im Einsatz gegen die Luft bewegt. Wie die Bezeichnung schon sagt, wirkt diese Kraft nach unten und drückt das Auto so auf die Strecke. Dadurch bauen die Reifen Grip auf. Sicher, dank der massiven Spoiler kann man so schneller um enger um die Kurve kommen; aber ganz ganz ehrlich? Wie oft ist man mit einer Rennstrecken-Geschwindigkeit unterwegs, die solch ein Profi-Manöver ermöglicht? Die meisten Kunden kaufen diese Autos wegen ihrer Leistung – und werden doch nie die kleinen Vorteile bemerken, die eine so gigantische Heckflosse bringen kann. Anders als etwa bei der Dodge Viper ACR oder dem Aston Martin Vulcan, beide für die Rennstrecke designt, bleibt es am Otto-Normal-Flitzer optischer Schnick-Schnack. Ob dieser cool ist oder im wahrsten Sinne des Wortes aufgesetzt wirkt, ist am Ende natürlich – wie immer – eine Frage des persönlichen Geschmacks.

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