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Gazal-1: Saudi-arabische G-Klasse der KSU geht in Serie

Ein Konzept geht in Serie

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Auf dem Autosalon Genf Salon präsentierte die King Saud Universität den Gazal-1 Concept. Nun geht das Wüsten-SUV in Serie. Plattform und V8-Motor stammen aus der Mercedes G-Klasse, das Karosserie-Design ist neu

Ein eigenes Auto aus Saudi-Arabien, das in Serie produziert wird? Dass hätte man sich bis vor kurzem wohl kaum träumen lassen. Doch bereits auf dem Autosalon Genf gab es erste Anzeichen, dass es mit einem solchen Vorhaben klappen könnte. Denn im März präsentierte die King Saud Universität (KSU) in Genf sein exklusives Wüsten-SUV, den Gazal-1 Concept.

Wirklich neu war damals vor allem das Karosserie-Design und die Ausstattung des Fahrzeugs, die Plattform und der 388 PS starke V8-Motor kommen hingegen aus der Mercedes G-Klasse. Nun verkündete König Abdullah höchstpersönlich die Serienproduktion des Gazal-1. Rund 20.000 Einheiten will man künftig von der Wüsten-Gazelle (ghazal: persisch für Gazelle) pro Jahr bauen lassen.

Das Patent an dem 4,8 Meter langen und 1,9 Meter breiten Geländewagen soll auch in Zukunft bei der KSU liegen. Der 5,5-Liter-V8 (G500) aus der G-Klasse soll im 2,4 Tonnen schweren Gefährt rund 14,8 Liter verbrauchen. Für den Sprint auf Tempo 100 benötigt der Gazal laut Hersteller 6,1 Sekunden, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 210 km/h.

Wann das Universitäts-Projekt als Serienfahrzeug auf den Markt kommt, wie hoch der Preis sein wird und wo das Wüsten-SUV vertrieben werden soll, dazu wurde zunächst nicht mehr bekannt. psk