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Verhalten an Zebrastreifen: STVO

Fußgänger haben "Vorfahrt"

Was viele nicht zu wissen scheinen: An Zebrastreifen gilt absoluter Vorrang für Fußgänger. Selbst wenn sie sich dem Überweg nähern, sollten Autofahrer sich zum Stoppen bereithalten.

An Zebrastreifen haben Fußgänger absoluten Vorrang. Das gilt bereits, wenn der Fußgänger auf dem Bürgersteig in Richtung des Zebrastreifens geht. Er braucht also nicht schon davor zu stehen und warten, erklärt der TÜV Rheinland. Auto-, Motorrad- und auch Radfahrer müssen sich in einer solchen Situation mit mäßiger Geschwindigkeit dem Überweg nähern und gegebenenfalls warten. Straßenbahnen sind von dieser Regelung ausgenommen. Sie haben in der Regel an Zebrastreifen Vorfahrt.

Fußgänger haben an Zebrastreifen Vorrang

Die gestreifte Fahrbahnmarkierung ist gleichzeitig Hinweis für das Halteverbot auf dem Fußgängerüberweg sowie bis zu fünf Meter davor. Stockt der Verkehr, muss der Zebrastreifen freigehalten werden. Fahrzeuge dürfen also nicht auf den Überweg fahren, wenn absehbar ist, dass sie auf ihm warten müssen. Außerdem darf an dieser Stelle nicht überholt werden.

Anders ist das bei sogenannten Querungshilfen, die sich meist auf dem Mittelstreifen von mehrspurigen Straßen befinden. Hier müssen Fußgänger warten, bis sich eine Lücke im fließenden Verkehr ergibt, um die  Fahrbahn zu überqueren. Die Fahrzeuge haben hier Vorrang.

dpa/az