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Formel 1 2016: Die neuen Autos

Die Teams und die Renner

Wenige Wochen vor dem Auftakt der Formel 1-Saison 2016 absolvieren Sebastian Vettel, Nico Rosberg & Co. erste Testfahrten mit ihren neuen Rennwagen.

In kaum mehr als vier Wochen beginnt die Formel 1-Saison 2016, für die Verantwortlichen ist die Winterpause schon lange vorbei. Bevor am 20. März in Melbourne der erste Sieger gekürt wird, müssen Fahrer und Teams noch Höchstleistungen vollbringen und die neuen Rennwagen so schnell und standfest wie möglich machen. Bei den ersten Testfahrten hat so manches Auto noch mit kleineren und größeren Problemen zu kämpfen, aber das war bereits vor den Tests in Barcelona absehbar. Spannend bleibt, wie die Teams ihre Boliden in den nächsten Wochen weiterentwickeln und auf den ersten großen Schlagabtausch vorbereiten können. Sicher ist, dass Ferrari mit Sebastian Vettel endlich wieder einen Titel holen will und die Tagesbestzeit am ersten Testtag ist zumindest kein schlechtes Ohmen, wenn auch ohne echten Wert. Große Pläne verfolgt man jedoch nicht nur in Maranello, auch die Titelverteidiger von Mercedes-AMG wollen mit ihrem neuen W07 Hybrid ganz vorne mitfahren und würden sich sicherlich nicht ärgern, wenn der Weltmeister auch 2016 Lewis Hamilton oder Nico Rosberg heißt. Mehr als nur ein Wörtchen mitreden wollen auch McLaren und Red Bull Racing, doch die Luft an der Spitze ist dünn – schon jetzt ist klar, dass auch 2016 Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden und jeder Fehler das Zünglein an der Waage sein kann.

Bildergalerie starten: Die Autos der Formel 1-Saison 2016

Ferrari will Mercedes 2016 vom Formel 1-Thron stoßen

Ohne Titel-Ambitionen gehen Teams wie Manor, Haas und Sauber an den Start, aber vielleicht gelingt auf der einen oder anderen Strecke eine Überraschung. Darauf hofft man auch beim neuen Renault F1-Team, denn die Franzosen wollen bei ihrem Comeback mit eigenem Werksteam schnell an alte Erfolge anknüpfen. Ob das schon 2016 mit der relativ unerfahrenen Fahrer-Paarung Kevin Magnussen und Jolyon Palmer gelingen kann, bleibt abzuwarten – aber insgeheim träumt Renault-Chef Carlos Ghosn ohnehin schon von einer Rückkehr des spanischen Weltmeisters Fernando Alonso. Die Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports ist für Renault auch eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln, denn das neue Team tritt in die Fußstapfen der bisherigen Lotus-Mannschaft. Kenner erinnern sich: Nach dem Ausstieg von Renault zu Beginn des Jahrzehnts ging die erfahrene Truppe aus Enstone unter dem Lotus-Etikett an den Start, nun folgt die Rolle Rückwärts. Zwar hat sich in der Zwischenzeit viel verändert und einige wichtige Köpfe sind nicht mehr an Bord, dennoch kann Renault F1 auf eine bewährte Infrastruktur zurückgreifen und verfügt damit über ein Fundament, auf dem in den nächsten Jahren sportliche Erfolge gedeihen könnten.

Video zum Thema: Renault Sport R.S.01 auf der Rennstrecke

Benny Hiltscher