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Ford Police Interceptor: US-Polizei

US-Polizei testet Panzerung

Der Ford Explorer schützt als Interceptor-Variante für die US-Polizei jetzt vor panzerbrechender Munition. Seine Spezialpanzerung hat nach ausgiebigen Tests die Stufe IV erreicht, die Langwaffenmunition mit Vollmantel und Hartkern abhält. Full Metal Ford!

Der Ford Explorer wird in US-Polizistenkreisen Ford Police Interceptor genannt. Ford nimmt für sich nun in Anspruch, der erste Autohersteller in den USA zu sein, der seine Einsatzfahrzeuge mit Schutz vor ballistischem Beschuss der Stufe IV versieht. Stufe IV muss Schutz vor Langwaffenmunition mit Vollmantel und Hartkern bieten. Zwar sind Auseinandersetzungen von Kriminellen, die Panzerbrechende Munition einsetzen und der Polizei recht selten, jedoch verzeichnet die Statistik ein Ansteigen solcher Vorfälle. Und so hat Ford seine Explorer, die in den Polizei-Einsatz gehen weiter verstärkt und testet dies auch unter Realbedingungen, wie das Video aufzeigt. Schutz vor Geschossen der Stufe III (Schutz vor Langwaffenmunition mit Vollmantel und Weichkern oder Teilmantel beziehungsweise Hohlspitze) bietet der Polizei-Ford bereits seit Längerem. Außerdem ist in den Ford Interceptor der amerikanischen Polizei eine Sicherheitszellen-Konstruktion integriert, die im Falle eines Crashs die entstehende Aufprallenergie absorbiert und von den Insassen wegleitet. Die Beschusssicherheit erreicht der Ford Explorer der Polizei unter anderem durch den Einsatz von speziellen Materialien wie zum Beispiel Bor-Stahl, Aluminium und Hochleistungs-Kunststoffe.

Bildergalerie: Beschuss eines Ford Police Interceptor

Ford Explorer mit spezieller Interceptor-Ausführung

Ford Police Interceptors profitieren außerdem von  einer für die Polizei modifizierten Aufhängung, speziellen Bremsen und Vollstahlrädern, wie auch von besonderen Innenausstattungsmerkmalen und einem 120-km/h-Crash-Test-Rating.

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Michael Strathmann