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Ford Mustang GT: Fällt bei Polizeitest durch

Aussie-Polizei will keinen Stang

Game over in Down under. Beim Eignungstest bei der australischen Polizei hat der Ford Mustang GT vergeigt. Auf der Rundstrecker machte das Automatikgetriebe des Stang schlapp.

Der aktuelle Ford Mustang GT wird nicht der neue Highway-Streifenwagen der australischen Polizei. Wie australische Medien berichten, ist der Ford Mustang GT im Test der New South Wales Police durchgefallen. In besagtem Test muss jedes angehende Polizeiauto seine Diensttauglichkeit nachweisen. Mit seinem Fünfliter-V8 und satten 421 PS wäre der Ford Mustang GT als Nachfolger für die scheidenden Polizeiautos Ford Falcon und Holdon Commodore gerade recht gekommen. Schließlich bietet er ausreichend Kraftreserven, um in seinem Jagdrevier – der australische Highway – erfolgreich zu sein. In nur 4,8 Sekunden ballert der Mustang GT von 0 auf 100 und schafft spielend 250 km/h Spitze. Auch den Bremstest der australischen Polizei hat der Ford Mustang GT problemlos bestanden. Nicht aber den offenbar sehr brutalen Ritt über die Rennstrecke.

Bildergalerie: Mustang im Polizei-Dress

Ford Mustang GT im Video:

 

Mustang nicht für extremen Test ausgelegt

Nach zwei Runden über den Track beziehungsweise nach dreiminütiger Dauerbelastung machte nämlich das Automatikgetriebe des Mustang GT schlapp – es überhitzte. Ein australischer Ford-Sprecher verteidigte den Mustang: "Der Mustang ist nicht für die Belastung durch die Polizei ausgelegt." Und er beschreibt den Test als sehr "extrem". Nichtsdestotrotz kühlte das Interesse der australischen Polizei am Ford Mustang GT als zukünftige Highway Patrol merklich ab. Sie schaut sich nun bei anderen Autoherstellern um, auch in Europa. Da bietet beispielsweise der VW Golf R den geforderten guten Kompromiss aus Kraft und Alltagstauglichkeit.

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Alexander Koch