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Fiat 500L: Papst Franziskus' Auto versteigert

Der teuerste Fiat der Welt

Papamobile fallen meist durch ihre Größe und besondere Sicherheitsausstattung auf. Papst Franziskus I. dagegen fuhr beim Amerika-Besuch einen serienmäßigen Fiat 500L. Der wurde nun zum teuersten Fiat der Welt – weil für gute Zwecke in Philadelphia versteigert.

"A really little tiny car", ist eine US-amerikanische Journalistin angesichts des Fiat 500L ganz überrascht – "ein richtig kleines Auto". Aus Sicht von US-Amerikanen unverständlich, wieso Papst Franziskus I. beim Besuch im Herbst 2015 keine "standesgemäße" Limo oder SUV nehmen wollte. Bescheidenheit und Umweltbewusstsein wollte der Papst mit dem kleinen Fiat symbolisieren. Wie die Bilder zeigen, schien sich Papst Franziskus I. auf der Rücksitzbank des Fiat 500L wohlgefühlt zu haben. Sogar US-Präsident Barack Obama gesellte sich dazu. Nun wurde der Fiat am 29. Januar 2016 in Philadelphia (USA) versteigert. Der Erlös von 75.600 Euro – der Gegenwert von fast fünf neuen Fiat 500L – geht an wohltätige Zwecke des dortigen Erzbistums. Frühere Papst-Autos wurden auch schon für viel Geld verhökert, so auch der Golf 4 von Kardinal Joseph Ratzinger (Papst Benedikt XVI.). Der ging beispielsweise für 190.000 Euro an einen neuen Besitzer. Mehr zum Thema: Papst Franziskus I. fährt im Alltag Mercedes

Bildergalerie starten: Fiat 500L vom Papst versteigert

Alexander Koch