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Ferrari F12tdf mit Sebastian Vettel am Steuer

Vettel heizt im 780-PS-Ferrari

F1-Pilot Sebastian Vettel und sein Teamkollege Kimi Räikkönen fühlen dem neuen Ferrari F12tdf auf den Zahn. Im italienischen Mugello gings mit 780 PS zur Sache.

Die Vorstellung mit Aufnahmen und technischen Daten wurde bereits vor einigen Wochen vollzogen, nun bekommen wir erstmals Bewegtbildmaterial vom potenten V12-Supersportlers Ferrari F12tdf in Form eines Videos vor Augen geführt. Im italienischen Mugello wurde vor den Augen zahlreicher begeisterter Tifosi feierlich der Shakedown des auf 799 Stück limitierten Supersportlers zelebriert. Zwei Ausführungen in rot und eine in gelb wurden von der Garage auf die Rennstrecke entsendet, zeigten visuell und auch klangtechnisch, was in ihnen steckt. Gesteuert wurden zwei der reinrassigen Boliden von bekannten Formel-1-Gesichtern: Neben Kimi Räikkönen war das deutsche F1-Aushängeschild Sebastian Vettel involviert und saß am Steuer des gelben V12-Athleten. Während es Vettel gemächlicher zugehen ließ, gab sich der sonst zurückhaltende "Iceman" aufbrausend und legte mit seinem Sportler einen heißen Burnout auf den Asphalt, wie im Clip zu sehen ist.

6,3-Liter-V12 und 780 PS im tdf

Das begeisterte Publikum bekam das volle Programm der Hardcore-Variante des Ferrari F12berlinetta geboten. Immer wieder dröhnen unter frenetischen Jubelarien die 6,3-Liter-V12-Motoren der mit 780 PS bestückten Athleten durch die Arena. Unter der Haube des F12tdf kommt eine leicht modifizierte Version des V12 aus der Serie zum Einsatz. Die Leistungssteigerung beträgt dezente 40 PS, während die Höchstgeschwindigkeit unverändert bei 340 km/h liegt. Den Verbrauch gibt die traditionsreiche italienische Sportwagen-Marke mit 15,4 Litern an, was umgerechnet einem CO2-Ausstoß von 360 Gramm pro Kilometer entspricht. Das maximale Drehmoment des getunten F12 beträgt 705 Newtonmeter, was sich sprinttechnisch wie folgt auswirkt: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h vollzieht der F12tdf in 2,9 Sekunden, auf 200 km/h benötigt der feingeschliffene Asphalt-Jäger 7,9 Sekunden.

Bildergalerie: Erste Fotos Ferrari F12tdf in Action

Die massivsten Veränderungen sind beim Ferrari F12tdf an anderer Stelle zu suchen: Dank eines umfangreichen Technologie-Transferprogramms aus der Formel 1 wird Effizienz großgeschrieben. Im Fokus standen die Bereiche Aerodynamik, Getriebe, Heckantrieb (mitlenkende Hinterachse) und eine massive Gewichtsreduktion. Während das Serienmodell F12berlinetta ein Leergewicht von 1630 Kilogramm aufweist, ist die puristische Rennversion mit Straßenzulassung rund 110 kg leichter und verspricht damit nochmal ein gehöriges Plus in Sachen Dynamik.

Mehr zum Thema: Ferrari F12tdf Vorstellung

Patrick Freiwah