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Ferrari F12tdf: Tuning von Vitesse AuDessus

F12tdf im scharfen Carbon-Kleid

Vitesse AuDessus steckt den Ferrari F12tdf in ein scharfes Carbon-Kleid, das Leichtbau und Exklusivität auf ein neues Level hebt. Dieser Tuning-Ferrari hat amerikanische Wurzeln.

Sie gehören zu den 799 Glücklichen, die eines der heiß begehrten Exemplare des bereits ausverkauften Ferrari F12tdf ergattern konnten aber die Freude auf den limitierten Supersportler wird davon getrübt, dass der Nachbar gegenüber ebenfalls einen bekommen wird? Kein Problem, denn Vitesse AuDessus treibt die Exklusivität des Ferrari F12tdf auf die Spitze und lässt die üblichen Lackierungen in Rot oder Gelb ziemlich langweilig erscheinen – denn was die Tuning-Experten aus den USA für den Über-GT aus Maranello entworfen haben, spielt in einer völlig eigenen Liga und stellt sogar das Faszinationspotenzial des 780 PS starken V12-Triebwerks locker in den Schatten: Die betörenden Formen des Ferrari F12tdf hat Vitesse AuDessus in Carbon nachmodelliert, einige Elemente in klassischem Ferrari-Rot weisen auf die exklusiven Design-Elemente des Top-F12 hin und setzen die optimierte Aerodynamik so noch besser in Szene. Die Bicolor-Optik und die exklusive Carbon-Außenhaut lassen den Ferrari F12tdf noch einzigartiger wirken und dürften selbst in den Emiraten des Mittleren Ostens für neugierige und vielleicht sogar neidische Blicke der Nachbarn sorgen.

Video: Sebastian Vettel gibt Vollgas im Ferrari F12tdf

Vitesse AuDessus verpasst Ferrari F12tdf Carbon-Body

In einer normalen Nachbarschaft sind dem Ferrari F12tdf interessierte Blicke natürlich ohnehin sicher, denn der extrascharfe Italiener bietet eine noch schärfere Optik als der "gewöhnliche" F12. Und es versteht sich von selbst, dass sich Ferrari auch in Sachen Performance nicht lumpen lässt. Der 780 PS starke Hecktriebler katapultiert sich in nur 2,9 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht eine atemberaubende Höchstgeschwindigkeit von über 340 km/h, die 200er-Marke fällt auf dem rasanten Weg zur Vmax bereits nach 7,9 Sekunden. Mindestens so wichtig wie die gesteigerte Leistung ist der versprochene Performance-Sprung auf der Rennstrecke, denn dank der auf zusätzlichen Abtrieb optimierten Aerodynamik und dem noch etwas konsequenter auf Querdynamik abgestimmten Fahrwerk soll der Ferrari F12tdf signifikant schneller als die keineswegs langsame Basis sein. Auf der Heimstrecke Fiorano ist der F12tdf mit einer Zeit von 1:21 Minuten nicht nur zwei Sekunden schneller als der F12 Berlinetta, sondern rangiert auch zwei Sekunden vor dem neuen Ferrari 488 GTB. Unter den straßenzugelassenen Ferraris ist nach eigenen Angaben nur ein Exemplar noch schneller unterwegs – der über 900 PS starke Power-Hybrid LaFerrari.

Bildergalerie: Ferrari F12tdf mit Carbon-Body

Benny Hiltscher