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Ferrari F12 Berlinetta: Tuning von Super Veloce Racing

Böser Berlinetta von Veloce Racing

Es gibt Autos, an denen ist nichts zu verbessern. Der Ferrari F12 Berlinetta gehört dazu. Und doch hat sich der japanische Tuner Super Veloce Racing an die vermeintlich unlösbare Aufgabe begeben und den Ferrari F12 Berlinetta gepimpt.

Als wollte Super Veloce Racing unbedingt den Beweis antreten, dass auch aus Supersportwagen noch etwas rauszuholen ist. Bei dem Ferrari F12 Berlinatte haben es die Japaner bei rein optischem Tuning belassen, denn an der Leistung des V12 mit 740 PS ist nicht viel zu rütteln. Bei einem Supersportwagen wie dem Ferrari F12 Berlinetta drängt sich Carbon zur Veredelung förmlich auf. Dem konnten auch die Tuner von Super Veloce Racing nicht widerstehen und zauberten dem Ferrari F12 Berlinetta allerlei Zubehör aus dem Kohlefaserstoff ans Blech. Vorne wirkt der neu geformte Grill in der Carbon-Stoßstange noch gieriger. Gefräßig zieht er sich über den Frontsplitter – natürlich auch aus Carbon – die Luft in seinen gierigen Schlund. Überschüssige Luft aus dem Motorraum des Ferrari F12 Berlinetta oder durch Verwirbelungen im Radhaus entweicht über fette Carbon-Kiemen an den Kotflügeln. Wo wir schon am Kotflügel sind: Durch eine dezente Tieferlegung stehen die riesigen, schwarz lackierten 22-Zöller satt im Radhaus. Zwischen den fetten Felgen macht es sich ein Carbon-Schweller am Ferrari F12 Berlinetta bequem, der optisch in die von Luftein- und auslässen geradezu zerfurchte Heckstoßstange überleitet.

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Fette Carbon-Party am Japan-Tuner Ferrari F12 Berlinetta

Im Diffusor am Heck des Ferrari F12 Berlinetta macht sich eine Sportauspuffanlage mit blauen Endrohren breit. Ja, richtig gelesen: mit blauen Endrohren! Die LED-Rückleuchten des Ferrari F12 Berlinetta zeigen sich abgedunkelt, ebenso die Scheiben. So wird der zweitschnellste für den Straßenverkehr zugelassene Ferrari noch bissiger, aggressiver und respekteinflößender. Es ist, als sprächen die 740 PS und 690 Newtonmeter durch die Karosse mit dem Betrachter: "Ich schaff es in 3,1Sekunden von 0 auf 100 und eine Spitze von 340 km/h. Leg dich nicht mit mir an!" Schon gut, Super Veloce Racing, schon verstanden: Beweis erbracht, der Ferrari F12 Berlinetta war doch noch zu verbessern. Mehr zum Thema: Ultimativer Gemballa-Ferrari mit 800 PS

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Alexander Koch