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Redline: Kinofilm mit Straßenrennen

Geheimer Teil von Fast & Furious?

Ein Kinofilm mit heißen Autos, schnellen Frauen und illegalen Straßenrennen? Klingt verdächtig nach einem Film der Fast-and-Furious-Reihe. Oder zumindest nach dreistem Klon. "Redline" von 2007 entpuppt sich als inoffizieller Teil des Franchises. Denn: Der Film-Titel hat eine Vorgeschichte!

Wer hätte das gedacht: Erst jetzt wurde ein unbekanntes Making-of-Video veröffentlich, in dem Paul Walker und Co bei den Dreharbeiten zum ersten Teil von "The Fast and the Furious" vom ursprünglichen Filmtitel "Redline" sprechen. Redline? Da war doch was. An den billigen Fast-and-Furious-Abklatsch erinnern sich nur noch die Wenigsten. Der Film über illegale Rennen in der amerikanischen Streetrace-Szene konnte 2007 weder die Kritiker noch das Publikum überzeugen. Und mit Produktionskosten von 26 Millionen Dollar und einem mageren Einspielergebnis von nur 8 Millionen Dollar darf das Ergebnis getrost als Flop bezeichnet werden. Rechnet man hinzu, dass die meisten der im Film verwendeten Supersportler tatsächlich zu Schrott gefahren wurden, mag man kaum glauben, dass überhaupt jemand bereit war, Geld in die Produktion zu stecken. Oben drauf gab es während der Promo-Tour einen aufsehenerregenden Unfall, als Schauspieler Eddie Griffin bei einer Übungsrunden den im Film vertretenen Ferrari Enzo gegen eine Wand setzte und dabei schwer beschädigte. Autsch!

Bildergalerie: Redline vs. The Fast and the Furious

The Fast And The Furious hieß zuerst Redline!

Und was hat das nun mit der vielfach besseren Fast-and-Furious-Reihe zu tun? Nun, interessant wird der Vergleich, wenn man den Arbeitstitel des ersten F&F-Films von 2001 kennt. Denn dieser lautete "Redline" – und "Redline" sollte später auch der finale Name des Films werden. Erst nach Abschluss der Dreharbeiten entschied man sich um und wählte stattdessen den bekannten Titel "The Fast and the Furious". Ob es einen direkten Zusammenhang zwischen beiden Filmen gibt, kann allerdings kaum beantwortet werden. Möglich, dass alte Drehbuchentwürfe oder Storyboards später in "Redline" Verwendung fanden.

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Julian Isliger