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Essen Motor Show 2015: Best of Golf-Tuning

Die coolsten GTIs in Essen 2015

Lieber krasse 1500 PS im VW Golf IV, deftiger Tiefgang am Golf VII oder klassisches Tuning à la Kamei am Golf I? Wir haben sie alle – hier sind die abgefahrensten GTIs auf der Essen Motor Show 2015.

Allein schon wegen seiner brachialen Power führt der Asgard-Performance-Golf die Liste der coolsten GTIs – in diesem Fall R32 – unangefochten an: Ein im Heck verbauter Lambo-V10 wird von zwei Turboladern zwangsbeatmet. Somit übertrumpft das 5,2-Liter-Triebwerk in seiner Leistung sogar den Bugatti Veyron: 1500 PS und 1760 Newtonmeter Drehmoment sind jenseits von Gut und Böse. Das Fossile-Brennstoff-Monster auf der einen, ein Elektroflitzer auf der anderen Seite. Die Essen Motor Show hat sie alle. Der knatsch-gelbe 7er e-Golf von Werk 2 Automotive zeigt, dass sich Öko und geiles Design nicht ausschließen – montiert sind 20-Zöller und ein ultratiefes Airride-Fahrwerk. Auch der Dortmunder Tuner und Moderator der PS-Profis, Sidney Hoffmann, ist für seine tiefen Autos bekannt: Dass sein neuestes Projekt gerade noch rechtzeitig für die Essen Motor Show fertig wurde, war eine Sache von Minuten. Jetzt steht sein Golf VII Marke Asphaltschaber tief, breit und fett in Messehalle 3. Breitbau-König Kei Miura hat das Design entworfen, und Sidney in wenigen Tagen umgesetzt.

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Audi-Fünfzylinder im Golf – kein Problem!

Vermutlich ähnlich breit, aber dagegen konsequent auf Rennsport getrimmt ist der G7-RS von HTF Motorsport. Seine Macher haben dem Golf VII das Herz aus einem Audi RS3 verpflanzt und aus dem 2.5-Liter-Aggregat satte 425 PS herausgepustet. 570 Newtonmeter Drehmoment treiben die Rennkiste mit Käfig, Schalensitzen und riesigem Heckspoiler an. Auch unter die Kategorie Motorsport fällt wohl dieser feuerrote Golf 2 mit auffälligen Carbon-Kotflügeln: Lexy Roxx ließ ihn mit einem V6-Motor aufpäppeln, nun treiben 200 Pferdchen das Leichtgewicht an. Weniger wegen seiner Performance, sondern aufgrund seiner auffälligen Außenhaut rutschte der Golf VI vom "How deep?"-Orga Frank Granduc in unsere Galerie. Türkis in Verbindung mit Blümchen-Tapetenmuster sind gewagt, aber machen das Auto zum absoluten Hingucker. Schrill und bunt, dafür ist auch die Tuningschmiede von Jean-Pierre Kraemer – besser bekannt als JP Performances – bekannt. Sein Golf VII brennt optisch ein wahres Feuerwerk ab: Chrom, blaues Camouflage, weißes Marmormuster, Omas Tapete – alles findet sich am bunten Kompakten wieder. Obendrauf gibts lilafarbene, hochglänzende Alufelgen. Sachliche, klare und harte Linie zeigt der Kamei-Golf I aus den 1970er-Jahren. Und hat mit 176 PS auch in heutigen Zeiten noch amtlich Power unter der Haube.

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Alexander Koch