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Die Top-Zulassungen von Januar bis Dezember 2009

Deutsche Hersteller an der Spitze

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Rund 3,8 Millionen Neuwagen kamen 2009 auf die Straße. Welche Modelle ganz vorne mitfahren, zeigen wir in der Galerie der Top 50 Neuzulassungen

Das Autojahr 2009 ist ausgezählt. Rund 3,8 Millionen Neuwagen kamen in Deutschland auf die Straße, das sind 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders gut lief das Geschäft mit Kleinwagen. Die Abwrackprämie beschleunigte den Absatz und wird vermutlich 2010 für einen Kater sorgen: Die Branchenverbände VDA und VDIK rechnen für 2010 mit 2,8 bis 3,0 Millionen Neuzulassungen. Das sind bis zu einer Million weniger neuer Autos als im abgelaufenen Jahr.

Die Automobilbranche sieht die Talsohle in der schwersten Branchenkrise der Nachkriegszeit durchschritten, rechnet aber nochmals mit einem harten Jahr. Es gebe keinen Grund zur Euphorie, sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, während der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit.

Fiat-Chef Sergio Marchionne meinte: «Das einzige, was mich beruhigt, ist, dass wir 2009 den Boden erreicht haben.» Zwar erwartet die Branche einen wieder anziehenden US-Automarkt und einen anhaltenden Boom in China. In Deutschland und ganz Westeuropa dagegen sind nach dem Auslaufen von staatlichen Konjunkturprogrammen wie der deutschen Abwrackprämie Einbrüche in Sicht.

Das sind die Top-Marken des Jahres 2009:
» Kleinwagen legten zu, Hersteller großer Autos verloren

Die Autobauer wollen deshalb verstärkt mit Klein- und Kompaktwagen gegensteuern. Premiumhersteller wie Audi, BMW und Daimler sehen sich nach Absatzrückgängen im vergangenen Jahr wieder langsam auf Erholungskurs. VW-Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler sagte zum Messeauftakt in Detroit, 2010 werde „herausfordernd“.

Der weltweite Automarkt zeige keine durchgreifende Erholungstendenz. Volkswagen wolle sich nach einem Absatzrekord im Jahr 2009 aber erneut besser als die Konkurrenz schlagen und Marktanteile hinzugewinnen.
dpa/aof