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Die stärksten Cabrios: Top-10

Zehn Cabrio-Bomben mit Wumms

Diese zehn Cabrios haben ordentlich Kraft getankt. Wer sich eine solche Oben-Ohne-Kanone in die Einfahrt stellt, will sagen: Hier wird nicht mit Leistung gegeizt. Wir fahren zehn Extrem-Cabrios auf, darunter der neue Rolls-Royce Dawn, Audis R8 V10 im Erlkönig-Gewand und den S63 von Mercedes-AMG.

Schnelle und leistungsstarke Cabrios sind eine feine Sache, gerade im Sommer, wenn man den Wind im Haar so richtig auskosten kann. Ein Lebensgefühl, das von vielen Herstellern bedient wird. So schickt BMW mit seinem M4 eine echte 911er-Konkurrenz ins Rennen, die mit 431 PS und einem Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung ersten Staub über die Piste wirbelt. Derart ausgestattet, absolviert das potente Cabrio aus München den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,1 Sekunden. Ein paar Gehaltsklassen über BMW bewegt sich der Rolls-Royce Dawn. Die offene Version des Wraith-Coupés mit V12-Biturbo und 6,6 Litern kostet mit seinem Preis von 300.000 Euro glatt mal so viel wie ein kleines Einfamilienhaus. Dafür gibt es aber auch eine Motorleistung von satten 570 PS. Schon ein paar Kilometer mehr hat der Mercedes CLK DTM auf dem Tacho. Das Benz-Cabrio mit 582 PS stand ab 2004 in einer limitierten Stückzahl von hundert Stück zum Verkauf und ist gut an seinem prominenten Heckspoiler zu erkennen. Nicht weniger aufsehenerregend dürfte wohl Audis neuer R8 Spyder aussehen, wenn er denn 2016 endlich in Serie geht. Der offene Supersportler aus Ingolstadt muss sich mit seinem kraftmeiernden V10-Triebwerk wohl kaum hinter der Konkurrenz verstecken. Mit 540 PS oder sogar als V10 plus mit 610 PS verkörpert er Audi-Technologie in Bestform.

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Zehn leistungsstarke Cabrios

Ein paar Oktaven weiter oben zirkelt der Huracán Spyder von Lamborghini. Das flache Geschoss aus Sant'Agata Bolognese beherbergt einen hochdrehenden V10-Saugmotor, der mit 610 PS zu Kraftentfaltungs-Spitzen von bis zu 324 km/h befähigt ist. Damit ist er einem weiteren dicken Stern dicht auf den Fersen. Denn 2016 bringt Mercedes die S-Klasse als Cabrio auf den Markt. Auf der Detroit Motor Show (11. bis 24. Januar) feierte das Mercedes-AMG S63 Cabrio "Edition 130" schonmal Premiere und verspricht mit seinen 630 PS starkem V12-Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Sachen (elektronisch leider abgeregelt). Immerhin erlaubt das AMG Driver's Package ein (ebenfalls begrenztes) Tempo von 300 km/h.

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Luxuriös geht es im Continental GT Speed zu, dem mit V-Max 331 km/h schnellsten Serien-Bentley aller Zeiten. Auf die 590 PS der Grundversion sattelt der offene Brite nochmal 45 PS und 100 Newtonemter drauf. Macht eine Gesamtleistung von 635 PS, die hier auf 2,3 Tonnen Edel-Cabrio treffen und stolze 216.104 Euro kosten. Etwas langsamer, dafür aber auch günstiger kommt die neue Corvette Z06 von Chevrolet. Für 109.500 Euro gibt es den fahrenden Beweis, dass die US-Sportwagenlegende mit 695 PS längst ein ernstzunehmender Gegner geworden ist. Der Geschwindigkeitsrausch endet bei 300 km/h, was vor allem am Heckspoiler liegt, der höheres Tempo gegen Anpressdruck und Kurvengeschwindigkeit eingetauscht hat.

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Veneno und 488 GTB sind Meister ihrer Klasse

Das Ende der Fahnenstange bilden zwei Extrem-Sportler aus Italien, nämlich Ferraris 488 GTB Spider und der Veneno Roadster von Lamborghini. Ersterer schöpft seine Power aus einem 3,9-Liter-Biturbo-V8 mit 670 PS und stellt sich somit ganz bewusst in die Nachfolge des legendären 458 Italias. In 3 Sekunden wird so auf Tempo 100 beschleunigt und auf freier Strecke über 300 km/h schnell gefahren. Der andere Super-Flitzer, Veneno Roadster, stößt dann nochmal in eine völlig neue Dimension vor und markiert in unserem Ranking mit 750 PS den unangefochtenen Platzhirsch. Mit Dach gibt es den 3,3 Millionen Euro teuren Lambo übrigens nicht – er bleibt Cabrio pur.

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Julian Islinger