Alles über Autofilme & Filmautos auf AUTOZEITUNG.de

Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Die besten Auto-Filme aller Zeiten

Schnelle Karren, rasante Stunts

Wer auf schnelle Karren und rasante Verfolgungsjagden steht, kommt um diese Kult-Filme nicht drumrum. Wir zeigen zwölf cineastische Oden an das Auto, daraunter "Mad Max", "Bullitt" und "Ein ausgekochtes Schlitzohr"!

Heulende Motoren, quietschende Reifen und vor Hitze flimmernde Asphalt-Pisten. Was kann es besseres an einem verregneten Wochenende geben? Wir zeigen zwölf kultige Filme, die die Straße ins Wohnzimmer holen. Diese Klassiker-Streifen stehen ganz im Zeichen des Autos. Egal ob "Mad Max - Der Vollstrecker", "Auf dem Highway ist die Hölle los" oder knallharte Action-Streifen wie "Ronin" mit Jean Reno oder "Bullitt" mit Steve McQueen im dunkelgrünen Ford Mustang – Blu-ray rein, Fernseher an und ab geht die Post. Aber bitte nicht das Anschnallen vergessen!

Zwölf kultige Auto-Filme fürs Wochenende

Bildergalerie: Zwölf Auto-Filme mit Kult-Garantie
      
1. Mad Max II - Der Vollstrecker (1981)

Viele halten den Nachfolger des ersten Mad Max für den besten Film der ganzen Saga. In einer post-apokalyptischen Zukunft sind die Highways zu Schlachtfeldern geworden und Mel Gibson liefert sich packende Verfolgungsjagden in seinem legendären V8 Interceptor. Wem der Ford Falcon in "Fury Road" zu kurz gekommen ist, kriegt hier die volle Packung.

2. Repoman (1984)

Dieser Kult-Klassiker aus den frühen 80ern dreht sich um eine Gruppe schlechtgelaunter "Eintreiber", die im Los Angeles einer nicht allzu fernen Zukunft einem 64er Chevy Malibu samt dessen mysteriösem Inhalt hinterherjagen. Aliens, Punk Rock und Vintage-Straßenkreuzer aus der goldenen Ära der US-amerikanischen Autoindustrie machen diesen Film zu einem echten Juwel.

Mehr zum Thema: Die zehn coolsten Filmautos

3. Ronin (1998)

Wem die großartige Story rum um einen missglückten Einbrecher-Coup und hochkarätige Schauspieler wie Jean Reno oder Rober DeNiro als Gründe nicht ausreichen sollten, diesen Film zu gucken, den können vielleicht die aufsehenerregenden Verfolgungsjagden mit BMW M5 und Audi S8 quer durch Paris und Nizza überzeugen. Der beste Luc-Besson-Film, den Luc Besson nie gedreht hat.

4. Nur noch 60 Sekunden (1974)

Nicht zu verwechseln mit dem Nicholas-Cage-Remake des gleichen Namens, ist dieser Streifen von 1974 vielen PS-Junkies vor allem wegen seiner vierzig-minütigen (!) Verfolgungsjagd im Gedächtnis geblieben, in deren Verlauf mehr als hundert Autos zerstört werden – samt einiger, die gar nicht zerstört werden sollten.

Mehr zum Thema: Die zehn stärksten Ford Mustang

5. Cannonball - Auf dem Highway ist die Hölle los (1976)

Inspiriert durch ein illegales Straßenrennen, das der legendäre Car&Drive-Redakteur Brock Yates in den 70ern veranstaltet hatte, stellt Cannonball einen kleinen Höhepunkt des trashigen Roadrace-Kinos dar. Mit an Bord sind allerhand große Namen wie Burt Reynolds, Farrah Fawcett, Dom Deluise, Jackie Chan, Roger Moore, Dean Martin und Sammy Davis, Jr.

6. Asphaltrennen (1971)

"Asphaltrennen", bekannter unter dem Namen "Two-Lane Blacktop", ist das wahrscheinlich radikalste Werk des Roadmovie-Genres: Ein Auto-Klassiker, der existenzialistisch von der Eintönigkeit auf den staubigen US-Highways erzählt, ohne dabei selbst auch nur eine Sekunde eintönig zu sein. Neben den namenlosen und wortkargen Schauspielern ist ein frisierter 55er Chevy der Hauptdarsteller.

7. American Graffiti (1973)

Bevor er mit Star Wars Millionen verdiente, machte sich George Lucas mit dieser liebevollen Hommage an die 60er-Jahre-Hot-Rod-Kultur einen Namen. Der Film handelt von einer Gruppe schmalzlockiger Teenager aus Modesto, die sich in einer August-Nacht des Jahres 1962 im Straßenrennen messen. Der Film zeigt nicht nur einen jungen Harrison Ford, sondern auch ikonische Oldtimer wie den knallgelben Ford Deuce Coupe und einen 55er Chevy.

8. Ein ausgekochtes Schlitzohr (1977)

Irgendwo in diesem Kult-Film ist tatsächlich eine Handlung versteckt, in der es um den Schmuggel einer Wagenladung Bier von Texas nach Georgia geht. Wichtiger sind allerdings Burt Reynolds, Sally Fields und der legendäre 77er Trans Am, der so oft wie möglich krasse Burnouts hinlegt.

9. Fluchtpunkt San Francisco (1971)

In diesem psychedelischen Nachhall der 60er muss Auto-Kurier Kowalski ein Fahrzeug in nur 15 Stunden von Denver nach San Francisco befördern. Ausgestattet mit nichts mehr als seinem Dodge Challenger und einem mit Amphetaminen vollgedröhnten Kopf, liefert sich Kowalski dabei eine Verfolgungsjagd mit den Cops quer durch mehrere Bundesstaaten und trifft auf seinem Weg Schlangenbeschwörer, nackte Frauen auf Pferden und diverse andere Autofahrer, die sich bei Straßenrennen beweisen wollen. Was eine Zeit ...

10. Bullitt (1968)

Der Film steht als großes Krimi-Drama mit Steve McQueen in der Hauptrolle für sich alleine. Doch was "Bullitt" letztlich zu einer echten Legende macht, ist die noch heute atemberaubende Verfolgungsjagd zwischen McQueen in seinem 68er Mustang und den Ganoven in ihren finsteren Dodge Chargern. An dieser Hatz müssen sich nicht grundlos alle anderen Verfolgungsjagden messen lassen. Die Technik ist seitdem besser geworden, aber was die Dramatik und die Spannung anbelangt, bleibt Bullitt bis heute unerreicht.

11. Le Mans (1971)

Abermals Steve McQueen in der Hauptrolle, handelt Le Mans von der erbitterten Rivalität zwischen dem US-amerikanischen Rennfahrer Michael Delaney (McQueen) im Porsche 917 und dem Deutschen Erich Stahler (Siegfried Rauch) im Ferrari 512S. Sie liefern sich auf der Rennstrecke von Le Mans einen harten Kampf. Was ursprünglich eine Dokumentation über den Rennsport sein sollte, wurde zu einem richtig großen Hollywood-Streifen mit packender Atmosphäre. Wer möchte sich da noch daran stören, dass zu der Zeit eine Rivalität zwischen Porsche und Ferrari nicht entstehen konnte. Der 512S war dem 917 schlichtweg überlegen. Dennoch: Dieser Film bietet Rennsport-Flair von Le Mans für das Wohnzimmer!

12. The Fast and the Furious (2001)

Wer hätte 2001 gedacht, dass The Fast and the Furious der Auftakt einer mindestens zehnteiligen Film-Serie sein würde? Vermutlich niemand. Mit der Action- und Nitro-geladenenen Geschichte des Undercover-Agenten Brian O’Conner (Paul Walker), der sich in die Straßenrenn-Szene von Los Angeles einschleust, um Lkw-Highjacker (Vin Diesel) auffliegen zu lassen, landete Regisseur Rob Cohen auf Anhieb einen Coup. Mit zig getunten Karren, Spoilern noch und nöcher sowie scharfen Rennszenen macht der Film die höchst durchschnittliche Geschichte wieder wett. The Fast and the Furious sind 103 Minuten Vollgas!

Julian Islinger