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Ferienjobs 2015 bei Daimler und VW

Tausende Aushilfen im Einsatz

Die Nachfrage nach Autos ist gut. Die Autoindustrie schließt die Lücken während der Urlaubszeit in der Produktion mit Ferienjobs für Schüler und Studenten

Rosige Zeiten für Ferienjobber: Die gute Konjunktur sorgt dafür, dass die Autobauer Daimler und VW zahlreiche Aushilfen suchen. Über 13.200 Ferienarbeiter sollen alleine bei Daimler in den kommenden Monaten helfen, die Produktion am Laufen zu halten. Im Bereich der Autoproduktion werden rund 8700 Studenten und Schüler eingesetzt und über 3770 Aushilfen in der Lastwagenproduktion, wie der Konzern am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Der Rest in den anderen Bereichen wie Forschung, Entwicklung, Verwaltung oder Logistik.

Autohersteller: Ferienarbeiter unterstützen Stammbelegschaft

Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth sagte: «Daimler ist derzeit in einer sehr guten Position. Wir wachsen und bringen neue Modelle auf den Markt.» Werksferien fallen in diesem Jahr aus. Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht sagte, die Ferienbeschäftigten ermöglichten es der Belegschaft, in Ruhe Urlaub zu machen. Ein Volkswagen-Sprecher sagte: «Wegen der guten Nachfrage vor allem in Westeuropa unterstützen diesen Sommer mehr als 3000 junge Männer und Frauen als Ferienarbeiter die Produktion im Volkswagen Werk Wolfsburg.» Viele dieser Schüler und Studenten seien bereits in vergangenen Jahren bei Europas größtem Autobauer tätig gewesen.

Die Mehrzahl der jungen Leute wird laut Daimler die Stammbelegschaft in den Sommerferien unterstützen. Die meisten Aushilfen werden den Angaben zufolge in Stuttgart-Untertürkheim eingesetzt: Dort sind es rund 3500 Personen. Viele der lukrativen Stellen seien schon vergeben. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 7600 Aushilfskräfte eingestellt. Der rasante Anstieg der Zahlen wurde mit einer veränderten Zählweise begründet: Früher wurden ausschließlich die zubesetzenden Arbeitsplätze erfasst. Nun wird die tatsächliche Anzahl der Leute gezählt. Denn: Eine Stelle könne durchaus mit mehreren Ferienarbeitern besetzt werden.

dpa/az