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Camal Ramusa: Studie mit Bugatti-EB110-Motor

Hyper-SUV als neues Segment

Gegen dieses Modell ist der Urus ein langweiliger Crossover! Das italienische Camal Design Center hat die "Eidechse" Ramusa entwickelt.

Bei den vielfältigen Fahrzeug-Arten heutzutage gibt es kein Segment, das noch nicht bedient wurde? Fehlanzeige! Zumindest wenn es nach den italienischen Auto-Liebhabern des Design-Studios Camal geht. Mit dem Ramusa stellt die Manufaktur eine Studie vor, die auf ziemlich brachiale Weise die Sparten Geländewagen und Sportwagen miteinander verbindet. "Hyper-SUV" nennt Camal seine Kreation Ramusa, der aufgrund seiner Außenhülle ein echter Flachmann ist, das Fahrgestell aber dennoch eine stolze Bodenfreiheit von 25 Zentimetern aufweist. Die weiteren Dimensionen des aufregenden Concept Cars, von dem wir aktuell nur Computer-animierte Impressionen genießen können, sind gerade mal 1,30 Meter in der Höhe, 4,32 Meter in der Länge sowie 2,02 Meter in der Breite. Das Erscheinungsbild der Silhouette ist eine Symbiose aus fließenden und scharfen Kanten, dazu bilden getönte Scheiben, breite wuchtige Radhäuser mit Offroad-Reifen, schmale Scheinwerfer und einprägsame Lufteinlässe die Merkmale des Camal Ramusa.

Bilder: SUV-Studie Camal Ramusa mit Bugatti-Motor

Bugatti-Motor in der "Eidechse" Ramusa von Camal

Unter der Karosserie kommt das modifizierte Aggregat eines exotischen Supersportlers zum Einsatz: Den Antriebsstrang hat der Wüsten-Renner Ramusa nämlich vom Bugatti EB110 (produziert von 1991 bis 1995) implantiert bekommen. Dabei handelt es sich um einen 3,5-Liter-Turbobenziner mit nicht weniger als zwölf Zylindern. Der V12 wird durch vier Turbolader unterstützt und lieferte für den 90er-Sportler zwei Leistungsvarianten in 560 und 611 PS. Doch dabei belassen es die Design-Künstler aus dem Hause Camal nicht: Beim Allrad-Gefährt Ramusa kommt ergänzend ein Elektromotor explizit für die Vorderachse zum Einsatz, per Sechsgang-Schaltgetriebe wird das Triebwerk eine Gesamtkapazität von über 800 PS generieren.

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Dass der Camal Ramusa übrigens auch an die Studie Italdesign Giugiaro Parcour erinnert, die auf dem Genfer Autosalon 2013 für Begeisterung sorgte, hat einen guten Grund: Die Designschmiede Camal wurde 2008 vom früheren Bertone-Schüler Alessandro Camorali ins Leben gerufen, der Draht zum früheren Kollegen-Kreis erscheint nach wie vor blendend. Bezüglich Preis wurden noch keine Informationen veröffentlicht, es ist geplant, das Hyper-SUV Ramusa in einer Kleinserie auf den Markt zu bringen.

Patrick Freiwah