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Bugatti Veyron 16.4: Tuning von Oakley Design

Schwarz-gelber Bugatti-Blitz

Hyper-Sportwagen und Edelkarossen dürfen nicht getunt werden? Was ein Quatsch, wie Oakley Design beweist. Der im Zweifarbschema veredelte Bugatti Veyron sieht schöner aus denn je, dafür dürfte der Preis auch ins Astronomische gehen.

Bevor dieser Bugatti Veyron 16.4 sein zweites Leben bei Oakley Design antrat, fristete er sein Supersportwagen-Dasein im vergleichsweise tristen Blau. Schließlich wagte sich Oakley Design an das Tuning eines Autos, was bis dato kaum einer, wenn nicht gar keiner veredelt hat. Mit Illustrationen weckte die britische Tuningschmiede bereits 2015 Begehrlichkeiten. Nun, da das Original auf seinen eigenen vier Rädern steht, dürfte bei den Neureichen kein Halten mehr sein. Konsequent bis in die letzte Ecke setzte Oakley Design das Gelb-Carbon-Farbschema am Bugatti Veyron durch. Aber nicht irgendwie. Die Autoveredler schneiderten dem Bugatti Veyron ein Carbon-Bodykit ans Blech, aus Frontspoiler, Seitenschweller und Heckdiffusor bestehend. Weitere, original belassene Karosserieteile veredelten die Briten mit Sichtcarbon. Und was kein Carbon erhielt, tauchte in ein besonders teuer aussehenden Gelbton mit Metall-Flakes. Auch die neu designte, aerodynamisch gefasste Motorabdeckung zeigt sich in Carbon und dem gelben Edellack.

Bildergalerie starten: Oakley Design tunt den Bugatti Veyron 16.4

Der Oakley-Bugatti leistet deftige 1160 PS

Zwar versteckt sich der W16 mit acht Litern Hubraum gekonnt darunter, nötig aber hat er es nicht. Macht der Veyron optisch schon auf Super Sport, kommt er spätestens auch bei den Fahrleistungen an den nochmals stärkeren Veyron-Ableger heran. Dank Motortuning entwickelt der Bugatti Veyron von Oakley Design nun 1160 PS statt Serie 1001 PS, und 1500 Newtonmeter statt 1250 Newtonmeter maximales Drehmoment. Als wollte er den Anspruch bestätigen, sich auf Augenhöhe mit dem Super Sport zu befinden, schaut der Oakley-Bugatti aus aggressiven Super-Sport-Scheinwerfern in die Welt. Neue Zehnspeichen-Alufelgen im Hochglanz-Finish und Bremssättel in Wagenfarbe runden das Zweifarbschema äußerlich ab, das sich aber auch im Interieur des Bugatti Veyron wiederfindet. Dort tobten sich die Macher von Oakley Design ebenfalls mit Carbon, aber auch einer Menge gelbem Leder aus. Angesichts dieser tiefgreifenden, und vermutlich extrem teuren Änderungen am Bugatti Veyron erscheint die vormals blaue Basis tatsächlich wie ein Mauerblümchen.

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Alexander Koch