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BMW i8 auf der SEMA 2015

BMW i8 knutscht den Asphalt

So tief knutscht kein zweiter Fahrzeugboden eines BMW i8 den Asphalt. Dieser Hybridsportler überzeugt mit außerordentlichem Tuning bezüglich Fahrwerk und Felgen.

Wer sich Besitzer eines BMW i8 nennen darf, dem sind die Blicke von Automobil-Enthusiasten ohnehin sicher. James McDonnell geht dies jedoch nicht weit genug. Um seine Ausführung des deutschen Hybridsportlers von den übrigen Vertretern nochmal abzuheben, hat der US-Amerikaner sein Auto in die Hände eines Tuning-Spezialisten begeben. Augenscheinlichste Veränderung stellt ein elektronisch justierbares e-Level-Fahrwerk der Marke Accuair dar, womit der Exil-Bayer Berichten zufolge zum tief(f)liegendsten BMW i8 der Welt mutiert. Wie die Bilder belegen, donnert das Carbon-Gebilde des Münchners denkbar knapp über dem Boden, als zweiter prägender Tuning-Faktor vollenden goldfarbene Leichtmetallfelgen (Rotiform) die ziemlich extravagante Symbiose.

BMW i8 als tiefgelegter Tuning-Hybride auf der SEMA

Besucher der Tuning-Fachmesse SEMA 2015 können sich vor Ort am Stand von Accuair ein Bild von dem tiefergelegten BMW i8 machen, speziell für den Messeauftritt in Las Vegas bekommt der Flitzer eine Folierung in matt-schwarz verabreicht. Der optische Eindruck lässt mutmaßen, dass es sich bei dem Fahrzeug möglicherweise um einen Lowrider handeln könnte, da jedoch auch in einem veröffentlichten Video davon nichts zu sehen ist, halten wir das für unwahrscheinlich. Gleiches trifft auf eine potenzielle Leistungssteigerung des Hybrid-Antriebsstranges zu. Seine Kraft erhält der i8 serienmäßig aus einem 1,5 Liter großen Dreizylinder-Turbo mit 231 PS im Heck und einem 131 PS starken Elektromotor vorne, die Systemleistung des Sportwagens beträgt 362 PS.

Bildergalerie: BMW i8 als Tuning-Tiefflieger auf der SEMA 2015

Der BMW i8 besitzt eine Fahrgastzelle aus Carbon, die gemeinsam mit vielen weiteren Leichtbau-Maßnahmen für ein vergleichweise geringes Leergewicht von 1485 Kilogramm sorgt. Neben dem kohlefaserverstärkten Kunststoff kommen auch Aluminium, Magnesium und erstmal in einem Serien-Auto chemisch gehärtete Glasscheiben zum Einsatz. Weniger als 4,5 Sekunden benötigt der Allradler für den Sprint auf 100 km/h, maximal sind 250 km/h möglich. Gleichzeitig eignet sich der BMW i8 für umweltbewusste Sparer, denn bis zu 35 km können rein elektrisch zurückgelegt werden. Im elektrischen Modus erreicht der i8 ein Tempo von bis zu 120 km/h. Angegeben wird der 2+2-Sitzer mit einem Verbrauch von unter 2,5 Litern auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von weniger als 59 Gramm CO2/km entspricht.

BMW-Zukunft: i8 trifft M1



Patrick Freiwah