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BMW 7er 2015: Produktion in Carbon-Hybrid-Bauweise

Carbon, Stahl und Alu

Im Werk Dingolfing wurde mit der Produktion der BMW 7er-Reihe begonnen. Das technische Highlight nennt sich Carbon Core

Noch vor wenigen Jahren war Carbon ein Werkstoff, der im Automobilbau lediglich für Motorsport und einige handverlesene Supersportler von Bedeutung war. Mit dem BMW 7er 2015 debütiert nun die erste Luxus-Limousine, die die Vorzüge des kohlefaserverstärkten Kunststoffs voll ausnutzt.

BMW 7er 2015: Produktion in Carbon-Hybrid-Bauweise

Carbon Core nennt BMW die Technologie, bei der neben CFK auch Stahl und Aluminium zum Einsatz kommen. Das teure Carbon nutzt der BMW 7er überall dort, wo die Stabilität des Werkstoffs besondere Vorteile bietet. Unter anderem sind A-, B- und C-Säule mit Kohlefaser verstärkt, was trotz reduziertem Gewicht für höhere Crash-Sicherheit sorgt. Insgesamt bringt der BMW 7er trotz deutlich erweiterter Serienausstattung bis zu 130 Kilogramm weniger auf die Waage als bisher.

Die Produktion der neuen 7er-Reihe im BMW Werk Dingolfing hat bereits begonnen – und die Wahl des Standorts ist kein Zufall: Seit 1977 wird der 7er in Dingolfing gebaut, damals begann die Fertigung der ersten 7er-Generation. Heute werden an dem niederbayerischen Standort Tag für Tag rund 1.600 Fahrzeuge verschiedener BMW-Baureihen gebaut, das Technologie-Aushängeschild ist aber zweifellos der brandneue Carbon-7er.

Benny Hiltscher