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Autorennspiele steigern Fahrkönnen: Studie

Wer viel zockt, fährt besser

Einige haben es ja schon immer geahnt, aber nun ist es raus: Wer exzessiv Autorennspiele zockt, soll laut einer neuen Studie auch der bessere Autofahrer sein. Denn die virtuellen Rennen trainieren die Hand-Augen-Koordination.

Zocker von Autorennspielen wie Need for Speed oder Forza Horizon 3 können sich jetzt mal selbst auf die Schulter klopfen, denn sie sind höchstwahrscheinlich die besseren Autofahrer. Das will zumindest eine Studie der New York University Shanghai herausgefunden haben. Um den Beweis der These anzutreten, ließ man eine Gruppe von Probanden über 6 Monate hinweg jeden Tag lang Autorennsimulationen spielen. Im Vergleich mit einer anderen Gruppe zeigten die Probanden im Anschluss eine messbare Verbesserung ihrer Autofahrerskills, darunter Reaktions- und Spurhaltevermögen.

Bildergalerie starten: Vielzocker fahren besser

Mit Need for Speed zum Rennfahr-Talent:

 

Autorennspiele steigern Fahrerkönnen

Die Studie wurde übrigens im renommierten "Journal of Psychological Science" veröffentlicht. Darin wird auch erklärt, warum die Vielspieler im Auto bessere Fähigkeiten demonstrierten. Demnach würden bereits Autorennspiele sehr stark auf die Hand-Augen-Koordination zurückgreifen (auch Visuomotorik genannt), also auf die Verarbeitung visueller Reize und deren Übertragung in darauf abgestimmte Bewegungen setzen. Da dies genau die gleichen Fähigkeiten sind, die auch beim realen Autofahren von Vorteil sind, verwundert das Studien-Ergebnis kaum. Also ran die Controller.

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Julian Islinger