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Autofahrer-Studie: Jeder vierte zeigt den Vogel

Bei dir piept's wohl

Laut einer aktuellen Befragung unter Autofahrern ist für die meisten das Schimpfen und Fluchen hinterm Lenkrad ein Ventil, um dem eigenen Ärger Luft zu machen. Viele Autofahrer bedienen sich allerdings auch böser Blicke und diverser Gesten. Doch Vorsicht ist geboten: Den Vogel zeigen oder gar Nötigungen sind nicht billig.

Nahezu jeder Autofahrer kam schon in Situationen, in denen er seinen Ärger nur noch mit Mühe im Zaum halten konnte. Bei Gelb über die Ampel, die Vorfahrt genommen oder vorausfahrend im Schneckentempo – vermeintlich gute Gründe um dem eigenen Recht lauthals Gehör zu verschaffen. Dann wird gehupt, mit der Lichthupe aufgeblendet und wild gestikuliert. Laut einer aktuellen Forsa-Studie, im Auftrag des Versicherers CosmosDirekt, überschreitet das Temperament deutscher Autofahrer nicht selten die Grenze zur Beleidigung oder gar Nötigung. 25 Prozent der Befragten, also jeder Vierte, hat anderen Verkehrsteilnehmern schon mindestens einmal den Vogel gezeigt. 21 Prozent lassen sogar die Fenster herunter und rufen dem Anderen etwas zu und jeder siebte hat dem vermeintlichen Störenfried schon mal den Mittelfinger entgegengestreckt. Allerdings tun Autofahrer gut daran, sich nicht zu solchen Wutausbrüchen hinreißen zu lassen. Vogel zeigen, Mittelfinger erheben und beleidigende Rufe sind alles andere als Kavaliersdelikte. Die Beleidigung ist zum Beispiel ein Straftatbestand und kann auch mit einer empfindlichen Geldstrafe geahndet werden. Dazu kommen von Fall zu Fall Eintragungen in die Flensburger Verkehrssünderkartei und unter Umständen auch Fahrverbote oder die MPU. Mehr zum Thema: Zum Bußgeldkatalog

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