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Audi A3: Hobbytuning

Ex-Audi-A3 ist jetzt ein RS 3

Was als Facelift begann, wurde ein echtes Tuning-Unikat. Ein Hobbytuner hat seinen alten Audi A3 komplett zerlegt und wieder zusammengebaut. Herausgekommen ist ein Audi RS 3.

Was alles passieren kann, wenn man sich aus Lust an der Bastelei über einen Audi hermacht, das zeigt der Fall eines A3-Besitzers. Der nahm sich seinen A3 von 2004 vor, maßgeblich um ihn von Grund auf neu zusammenzusetzen und jedes Teil zu erneuern. Ziel war zunächst das Facelift von 2012. Dann ging es aber in Richtung S3 und endete darüber hinaus  – nach etlichen Rückschlägen – schließlich im Jahre 2015 beim RS 3. Bis auf den Motor, ein Zweiliter-TDI, bei dessen Komplettüberholung er Unterstützung des Kesseldorfer Unternehmens XJM Fahrzeugtechnik hatte, war der Bastler in der Lage, alles am Audi im Alleingang zusammenzubauen. Das Luftfahrwerk von HP-Drive-Tech wurde gekürzt, der Sturz verändert, damit die Räder tiefer ins Radhaus passen und der Audi dadurch insgesamt tiefer liegt. Deshalb mussten auch Kotflügel hinten um drei Zentimeter in die Breite wachsen. Querlenker und Koppelstangen sind von Superpro. Der Audi RS 3 hat Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht, Bremsen mit vergrößertem Sattel, Domstreben vorne und hinten. Die komplette Karosserie zeigt sich im Stile des Audi RS 3, inklusive original Carbon-Kotflügeln vorne. Das Heck basiert auf dem S3. Die Felgen sind Vossen CVT in der Größe 20 Zoll, dazu 225er-Schlappen vorne und 235er hinten.

Bildergalerie: Vom Audi A3 zum Audi RS 3

Tuning-Projekt macht aus einem Audi A3 einen RS 3

Hinter den Felgen protzen vorne Achtkolben- und hinten Vierkolbenbremsen mit 365 Millimeter sowie 356 Millimeter großen Bremsscheiben. Im Innenraum wurde konsequent alles mit Alcantara-Leder überzogen und roten Nähten abgesetzt. Außerdem spendierte der A3-Inhaber ein TTRS-Lenkrad. Ein Alpine-Radio mit entsprechenden Boxen, Subwoofer und Zusatzbatterie sowie Navi sind als technische Zusatzausstattung mit an Bord. Schließlich ist auch die auffällige Lackierung eine Eigenkreation, die in mehreren Schichten aufgebracht wurde. Für 2016 hat sich der Bastler vorgenommen, die Steuerung des Luftfahrwerks zu optimieren, 19-Zoll-Rotiform-Felgen aufzustecken und RS 5-Schalensitze einzubauen. Die Lust an der Bastelei eben!

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Michael Strathmann