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Planen Red Bull und Aston Martin den ultimativen Supersportwagen für 2018

Angriff auf den Auto-Olymp

Die Gerüchteküche brodelt: Baut Red Bull gemeinsam mit Aston Martin den ultimativen Supersportler, der McLaren P1 GTR und Ferrari FXX K aus dem Auto-Himmel stürzt und wie Spielzeugautos aussehen lässt. Möglich wär's, zumal ein weiteres F1-Weltmeisterteam mitmischt

Vor langer, langer Zeit war Red Bull "nur" Aufputsch-Brause. Mittlerweile bringt man die Marke ebenso mit zahlreichen Extremsportarten in Verbindung. Ach ja, und natürlich mit dem ein oder anderen Formel 1-Titel. Was wäre, wenn es bald einen radikalen Supersportwagen á la McLaren P1 GTR oder Ferrari FXX K mit den beiden roten Stieren geben würde? Laut dem britischen Online-Magazin "autocar" könnte es bereits 2018 soweit sein.

Supersportwagen von Aston Martin und Red Bull 2018?

Seit Anfang des Jahres kursieren Gerüchte um eine baldige Zusammenarbeit von Aston Martin und Red Bull Technologies. Eine Partnerschaft für die Formel 1 ist damit sicher nicht gemeint, denn für den Rennstall zeichnet Red Bull Racing verantwortlich, eine andere Abteilung innerhalb des Trinkbrausen-Imperiums. Doch soll laut "autocar" ein alter Bekannter aus dem F1-Zirkus bei den Kooperationsverhandlungen die Strippen ziehen. Designer Adrian Newey, der vier Jahre in Folge Sebastian Vettels Weltmeisterauto entwarf, arbeitet laut dem britischen Bericht aktuell an einem Rennwagen, der über kurz oder lang auch eine Straßenzulassung erhalten soll.

Ein offizielle Bestätigung seitens Red Bull gibt es nicht. Doch am Rande des Festival of Speed in Goodwood 2015 sprach Red Bull Racing-Boss Christian Horner ggenüber autocar von einem unvermeidlichen Schritt. Das Gedankenspiel "Sportwagen für die Straße" werde bei Red Bull schon lange betrieben und sei auch weiterhin im Gespräch, so zitiert die autocar Horner.

Dass gerade Aston Martin als Partner auserkoren werden könnte, überrascht nicht. Mit dem Vulcan (siehe Bilder-Galerie) zeigten die Jungs aus Gaydon in Genf und zuletzt in Goodwood einen rassigen Supersportler (hier geht's zum Video), der mit einem 7,0-Liter-V12 und über 800 PS nur ganz ausgewählten Kunden angeboten wird. Eine Ansage, natürlich, doch könnte selbst der englische Vulkan neben dem Hypersportler 2018 wie ein kleines Schülerprojekt wirken. Denn dieser Wagen wäre die Essenz aus dem ultimativen Know-How von Aston Martin, Red Bull - und Mercedes.

Ganz richtig: Mercedes liefert bald Motoren und weitere technische Komponenten für die kommenden Aston Martin-Modelle. Die vor Adrenalin sprudelnde Marke Red Bull verfolgt diese Entwicklung sicherlich mit großer Aufmerksamkeit, schließlich hat kein geringerer als Mercedes die Österreicher in der Formel 1 überholt und dominiert das Geschehen mittlerweile nach Belieben. Ein straßentauglicher Rennwagen dieses Triumvirats wäre zweifelsohne das Nonplusultra der Extremsportler - und darauf steht man bei Red Bull ganz besonders.

az