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Sportwagenbauer Artega stellt Insolvenzantrag nach fünf Jahren

Artega: Insolvenz nach 5 Jahren

Nach nur fünf Jahren hat die Sportwagen-Manufaktur Artega beim zuständigen Amtsgericht einen Insolvenzantrag gestellt. Wie geht es weiter?

Der Sportwagenbauer Artega aus Dellbrück hat einen Antrag auf Insolvenz eingereicht. Die ursprünglich vom Chef des Automobilzulieferers Paragon gegründete Manufaktur war in Zahlungsschwierigkeiten geraten, nachdem der Verkauf an asiatische Investoren überraschend scheiterte.

Artega: Sportwagenbauer stellt Antrag auf Insolvenz

Die 2007 gegründete Firma gehört momentan einem mexikanischen Investor. Wie es nun mit den 34 Mitarbeitern und dem Sportwagen Artega GT weitergeht, ist unklar. Firmengründer und Paragon-Chef Klaus Dieter Frers überlegt allerdings laut Automobilwoche, einen Wiedereinstieg in die Manufaktur zu wagen.

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Bekannt wurde Artega durch den Sportwagen GT mit einem 300 PS starken VW-Motor. Das an Aston-Martin erinnernde, gefällige Design von Henrik Fisker und der solide Großserienmotor von Volkswagen wirkten erfolgversprechend und bekamen von der internationalen Presse viel Lob, jedoch liefen die Verkäufe von Anfang an nur schleppend.

In einer kurzen Erklärung auf der eigenen Homepage betont Artega, dass die Produktion in vollem Umfang fortgeführt wird.
Jonas Eling